Lange Tage der Stadtnatur
Am 25. und 26. Mai öffnen wieder zahlreiche Gärten

Zum „Langen Tag der Stadtnatur“ können Besucher im Maxim mehr über den klimaangepassten Garten und den Teich erfahren.
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Zu den „Langen Tagen der Stadtnatur 2019“ können Interessierte am kommenden Wochenende grüne Orte in Weißensee entdecken.

Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Maxim in der Charlottenburger Straße 117 öffnet am 26. Mai unter dem Motto „Komm in den Garten“ ihre grüne Oase. Von 12 bis 17 Uhr können Interessierte dort den klimaangepassten Garten kennenlernen. Ansprechpartnerin ist Evi Reichelt. Angelegt wurde dieser in einem Kooperationsprojekt mit der Humboldt-Universität. Musterhaft wird auf der Fläche untersucht, wie sich Gärten in unseren Breiten an den Klimawandel anpassen lassen. Für Kinder werden an diesem Nachmittag unter anderem kleine Experimente angeboten.

Ein besonderer Weißenseer Garten öffnet sich für Naturfreunde am 25. Mai von 16 bis 18 Uhr sowie am 26. Mai von 14 bis 17 Uhr in der Buschallee 91a-93a. Dier frühere Schulgarten hinter einer Häuserzeile entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Biotop. Seit einigen Jahren bewirtschaftet ihn der Selbsthilfeverein Geringverdienender und Erwerbsloser in Pankow gemeinsam mit der Baumschutzgemeinschaft Berlin. In diesem Garten werden Ulrich Balling und Antje Solmsdorf über Holzkohlegewinnung, das Ansetzen von Kompost und die Verbesserung von Böden sprechen.

Eine Exkursion des Museums für Naturkunde zum Naturschutzgebiet Karower Teichen findet am 25. Mai von 15 bis 18 Uhr statt. Oskar Neumann und Franziska Clauss werden Kinder ab acht Jahre, Jugendliche und Erwachsene durch das Naturschutzgebiet führen. Dort werden zunächst Vögel beobachtet, und danach können die Teilnehmer auch die Kleintierwelt in dem Flüsschen Panke untersuchen.

Eine „Traditionslaube aus der Kaiserzeit“ können Besucher indes am 25. Mai von 15 bis 17 Uhr in der Kleingartenanlage Heinersdorf in der Tino-Schwierzina-Straße 26 erkunden. Dort befindet sich die letzte Rote-Kreuz-Laube in historischer Bauart aus der Kaiserzeit. Solche Lauben sollten der Ausbreitung der Tuberkulose vorbeugen, zur Genesung von Patienten beitragen und die Not der Arbeiter lindern. Marita Grünewald freut sich darauf, Gästen diese Laube zu zeigen und über deren Geschichte zu informieren.

Weitere Informationen zu dem stadtweiten Programm gibt es im Internet auf www.langertagderstadtnatur.de.

Zum „Langen Tag der Stadtnatur“ können Besucher im Maxim mehr über den klimaangepassten Garten und den Teich erfahren.
Besucher können zum „Langen Tag der Stadtnatur“ im Maxim mehr über den klimaangepassten Garten und dem Teich in ihm erfahren. Am Teich können Kinder unter Anleitung auch wieder experimentieren.

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