Nachhilfe für Parkbesucher
Verordnete wollen pädagogisch versierte „Betreuer“ im Mauerpark und Park am Weißen See einsetzen

Im Park am Weißen See und im Mauerpark soll es künftig eine pädagogische Parkbetreuung geben. Bei sommerlichen Temperaturen werden beide Parks von vielen Menschen besucht. Allerdings verhalten sich etliche nicht so, wie es sich in diesen Grünanlagen gehört und wie es das Grünanlagengesetz auch vorschreibt.

Im Park am Weißen See wird nicht nur im Strandbad gebadet, sondern vor allem vom Ufer des Sees aus. Das ist dort gang und gäbe. Doch leider führt das dazu, dass die Böschung immer mehr zerstört wird. Sowohl am Weißen See als auch im Mauerpark wird außerdem an Stellen gegrillt, an denen es nicht gestattet ist. Hunde laufen unangeleint herum. Und Müll wird trotz Abfallbehälter massenhaft liegengelassen.

Der Senat hat inzwischen Mittel zur Verfügung gestellt, mit denen die Bezirke in einem Pilotprojekt Parkmanager einstellen können. Diese sind unter anderem im Mauerpark im Einsatz. Sie sollen vor allem für Ordnung und die Durchsetzung von Regeln sorgen. Dass sie auf Parkbesuchern auch pädagogisch einwirken, ist in diesem Pilotprojekt noch nicht vorgesehen. Doch nach Auffassung der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sollten auch pädagogisch versierte Personen im Rahmen eines Pilotprojektes im Park am Weißen See und im Mauerpark zum Einsatz kommen. Denn beide sind die am intensivsten genutzten Grünanlagen im Bezirk. Und in beiden wird sich die Situation nur verbessern lassen, wenn sich Parknutzer an gewisse Regeln halten. Doch dazu muss man mit ihnen regelmäßig und intensiv sprechen.

Deshalb fassten die Bezirksverordneten kurz vor der Sommerpause einen entsprechenden Beschluss. Um Maßnahmen und Aufgabenstellungen für die sozialpädagogische Arbeit in den beiden Pankower Grünanlagen festzulegen, ist das Bezirksamt aufgefordert, mit den Bürgerinitiativen beider Grünanlagen ins Gespräch zu kommen. Das sind zum einen die Parkfreunde Weißensee, zum anderen die Freunde des Mauerparks. Diese könnten auch in einen projektbegleitenden Arbeitskreis einbezogen werden.

Fakt ist allerdings: In diesem Jahr lässt sich das Vorhaben noch nicht umsetzen. Es stehen zwar die Mittel für die Parkmanager zur Verfügung, aber nicht für eine pädagogische Arbeit in den Parks.

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