Ein multimediales Märchenerlebnis
Inklusionstheatergruppe zeigt „Das kalte Herz“

Die Inklusionstheatergruppe „Grenzenlos Barrierefrei“ präsentiert ihr neues Stück „Das kalte Herz“. | Foto:  Claudia Dornath
  • Die Inklusionstheatergruppe „Grenzenlos Barrierefrei“ präsentiert ihr neues Stück „Das kalte Herz“.
  • Foto: Claudia Dornath
  • hochgeladen von Bernd Wähner

„Das kalte Herz“, ein Märchenstück frei nach Wilhelm Hauff, präsentiert die Inklusionstheatergruppe „Grenzenlos Barrierefrei“ am 9. Oktober um 18 Uhr im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 113.

Die Gruppe, die seit 2014 besteht, nahm sich des märchenhaften Stoffes an und hat daraus ein ganz neues Theaterstück entwickelt. „Uns faszinierte das tragische Kommunikationsproblem zwischen dem Glasmännlein und Peter Munk und die Suche nach dem Glück, die nicht mit Reichtum allein beantwortet werden kann“, erklärt Claudia Dornath. „Denn: Was nützt einem all das Geld, wenn man ein kaltes Herz hat und sich über nichts mehr freut? Vieles haben wir Wilhelm Hauffs Märchen entnommen und einiges Neue kam dazu, auch auf Grundlage von Improvisationen zum märchenhaften Stoff.“

Peter Munk wurde zwar an einem Sonntag geboren, ist aber mit seinem Leben als einfacher Köhler unzufrieden. Seine Mitmenschen verspotten ihn. Auch möchte er selbst gerne einmal so reich sein, wie der angesehene Ezechiel und so wild tanzen können wie der Tanzbodenkönig. Diese Wünsche bringen ihn dazu, sich auf die Suche nach dem Glasmännlein zu begeben, das im Tannenbühl zu finden sein soll. Peter findet das Männlein und es gibt ihm sogar genug Geld, damit er eine eigene Glashütte kaufen kann. Nun ist das „Arme-Leute-Dasein“ endlich vorbei, denkt Peter. Aber es ist auch hier wie im richtigen Leben und alles kommt anders. Denn Peter verliebt sich in Lisbeth und begegnet dem Holländer-Michel.

Nach der Aufführung im Kulturhaus Karlshorst ist das Stück noch einmal am 16. Oktober 18 Uhr und 17. Oktober 16 Uh, in der Heilig-Kreuz-Kirche am Malchower Weg 30-32 in Alt-Hohenschönhausen sowie am 22. und 23. Oktober, jeweils 18 Uhr, in der Kiezspinne an der Schulze-Boysen-Straße 38 in Lichtenberg zu sehen.

Die Aufführungen werden musikalisch durch die Lichtenberger Band volhume unterstützt und durch Filmaufnahmen der Firma Video Asse abgerundet. Die Gäste erwartet also ein multimediales Theatererlebnis. Zuschauer können sich per E-Mail tickets-theater-grenzenlos@freenet.de anmelden. Der Eintritt ist frei, weil das Theaterprojekt aus Mitteln des Kiezfonds gefördert wird. Aber die Inklusionstheatergruppe „Grenzenlos Barrierefrei“ freut sich trotzdem über Spenden.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

89 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Beitragsempfehlungen

BauenAnzeige
2024 war Richtfest für die Grundschule in der Elsenstraße. | Foto: SenBJF
7 Bilder

Berliner Schulbauoffensive 2016-2024
Erfolgsgeschichte für unsere Stadt

Die Berliner Schulbauoffensive ist nach wie vor eines der zentralen Projekte unserer Stadt. Mit aktuell mehr als 44.000 neu entstandenen Schulplätzen setzt die Offensive ihre Ziele erfolgreich um. So wurden von 2016 bis 2023 bereits 5 Milliarden Euro in moderne Bildung investiert. Auch in den kommenden Jahren wird das derzeit größte Investitionsvorhaben für Schulen fortgesetzt. Die Offensive geht weiter und führt zu einer dauerhaft verbesserten schulischen Umgebung für unsere Schülerinnen und...

  • Charlottenburg
  • 13.12.24
  • 120× gelesen
WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 180.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom baut Netz aus
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Ab Dezember starten die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Borsigwalde, Friedenau, Frohnau, Hakenfelde, Lichtenrade, Lübars, Mariendorf, Neu-Tempelhof, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Tegel, Waidmannslust, Wilhelmstadt und Wittenau. Damit können weitere rund 180.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2030 plant...

  • Borsigwalde
  • 11.12.24
  • 910× gelesen
WirtschaftAnzeige
Einstiegstüren machen Baden und Duschen komfortabler. | Foto: AdobeStock

GleichWerk GmbH
Seniorengerechte Bäder und Duschen

Seit März vergangenen Jahres ist die Firma GleichWerk GmbH in Kremmen der richtige Partner an Ihrer Seite, wenn es um den Innenausbau Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung geht. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch seine Dienste für Hausverwaltungen an. Geschäftsführender Inhaber des Fachbetriebs ist Dennis Garte, der nach jahrelanger Berufserfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, wobei er über ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern sowie angesehenen Handwerksfirmen verfügt....

  • Umland Nord
  • 04.12.24
  • 580× gelesen
WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 84.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom vernetzt
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Aktuell laufen die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Berlin auf Hochtouren. Neue Arbeiten starten nun auch in Alt-Hohenschönhausen, Fennpfuhl, Friedrichsfelde, Friedrichshain, Karlshorst, Kreuzberg, Lichtenberg und Rummelsburg. Damit können nun rund 84.000 Haushalte und Unternehmen einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2023 plant die Telekom insgesamt...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 11.12.24
  • 1.078× gelesen
KulturAnzeige
Blick in die Ausstellung über den Palast der Republik. | Foto: David von Becker
2 Bilder

Geschichte zum Anfassen
Die Ausstellung "Hin und weg" im Humboldt Forum

Im Humboldt Forum wird seit Mai die Sonderausstellung „Hin und weg. Der Palast der Republik ist Gegenwart“ gezeigt. Auf rund 1.300 Quadratmetern erwacht die Geschichte des berühmten Palastes der Republik zum Leben – von seiner Errichtung in den 1970er-Jahren bis zu seinem Abriss 2008. Objekte aus dem Palast, wie Fragmente der Skulptur „Gläserne Blume“, das Gemälde „Die Rote Fahne“ von Willi Sitte, Zeichnungen und Fotos erzählen von der damaligen Zeit. Zahlreiche Audio- und Videointerviews geben...

  • Mitte
  • 08.11.24
  • 1.967× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.