Für jeden Kilometer einen Euro
56 Mitarbeiter der SozDia Stiftung traten bei der Aktion Stadtradeln in die Pedale

Der Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden Michael Heinisch-Kirch zeichnete die erfolgreichsten Radler aus: mit Michael Junkert, Hille Richers und Andreas Minameyer (von links).
  • Der Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden Michael Heinisch-Kirch zeichnete die erfolgreichsten Radler aus: mit Michael Junkert, Hille Richers und Andreas Minameyer (von links).
  • Foto: SozDia-Stiftung
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Beschäftigte der SozDia Stiftung Berlin beteiligten sich in diesem Jahr erneut an der bundesweiten Aktion Stadtradeln des Vereins Klimabündnis.

An den 21 Tagen, die die Aktion lief, haben die 56 teilnehmenden Mitarbeiter des sozialdiakonischen Trägers insgesamt 14 700 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Wären sie die gleiche Strecke mit dem Auto gefahren, hätte das 2,7 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verursacht.

Mit diesem beachtlichen Ergebnis belegte das Team SozDia Stiftung den 33. Platz unter den 858 Berliner Teams. Das Ziel, die 10 000-Kilometer-Marke zu knacken und damit ihr Vorjahresergebnis von 9150 Kilometern zu übertreffen, haben die Radler damit nicht nur erreicht. Sie konnten sich sogar deutlich steigern. Der Vorstandsvorsitzenden Michael Heinisch-Kirch ehrte die erfolgreichsten SozDia-Radler mit Preisen.

Dazu gehört Michael Junkert, der 1004 Kilometer mit dem Rad zurückgelegte. Auch für ihn war das eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 509 Kilometern aus dem vorigen Jahr. „Dass ich mein Ergebnis fast verdoppeln würde, hätte ich nicht gedacht“, sagt der Leiter des Jugendklubs Linse, der generell viel Fahrrad fährt und nur für längere Strecken die Bahn nutzt. „Wegen der Corona-Pandemie meide ich seit März die öffentlichen Verkehrsmittel und lege innerhalb Berlins alle Wege mit dem Fahrrad zurück“, berichtet er. Dass sein Fahrrad inzwischen Ermüdungserscheinungen aufweist, ist da nicht weiter verwunderlich. Zur Preisverleihung erscheint Junkert mit einem Pedal in der Hand. Auf dem Weg sei sein Tretlager gebrochen. Dazu passend bekam er von Michael Heinisch-Kirch ein Fahrradreparaturset als Preis überreicht.

In diesem Jahr gab es im SozDia-Team zwei Teams. In einem starteten alle, die mit reiner Muskelkraft unterwegs waren, im anderen E-Bike-Nutzer. Während Michael Junkert im „Team Muskelkraft“ den ersten Platz belegte, konnte Hille Richers im „Team Stromer“ gewinnen. Mit ihrem E-Bike brachte sie es auf 321 Kilometer. Allein durch ihren Arbeitsweg kommen jeweils zehn Kilometer zustande. Und als Projektkoordinatorin für „Welcome! – Vernetzen im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree“ ist Hille Richers in Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf oft unterwegs.

Nach einer Verlosung unter allen Teilnehmern der Stiftung mit mehr als 100 Kilometern konnte sich auch Andreas Minameyer über einen Preis freuen. Wie Hille Richers erhielt der Koordinator für den Fachbereich Gemeinwesen-, Umwelt- und Stadtteilarbeit sowie für den Fachbereich Kinder- und Jugendklubs einen Gutschein für einen Bio-Supermarkt. Mit 973 Kilometern belegte er im „Team Muskelkraft“ den zweiten Platz.

Wie in den vergangenen beiden Jahren spendiert die SozDia Stiftung für jeden geradelten Kilometer einen Euro. Das Geld wird für Anschaffungen genutzt, die die Nachhaltigkeit in den rund 50 stiftungseigenen Einrichtungen fördern. So konnten zum Beispiel acht Lastenräder angeschafft werden, die zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität zur Verfügung stehen. Über erste Ideen für die Verwendung der nun zu vergebenen 14 700 Euro wird derzeit beraten.

Näheres auf www.stadtradeln.de/berlin

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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