Öko-Toiletten für die Grünanlagen
Das Bezirksamt soll Standorte vorschlagen

Im Bezirk gibt es nur an wenigen Grünanlagen Toiletten. Und wenn, dann sind es keine Ökotoiletten, wie zum Beispiel am Arnswalder Platz.
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In den Parks und Grünanlagen des Bezirks soll es mehr Öko-Toiletten geben.

Dafür soll das Bezirksamt sorgen, beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Antrag der CDU-Fraktion. Der Bedarf an öffentlichen Toiletten ist hoch. Vor allem bei schönem Wetter zieht es viele in die Parks und Grünanalgen des Bezirks. Aber noch gibt es in den meisten keine Toiletten, schon gar keine Öko-Toiletten. Das sollte sich nach Meinung der Verordneten rasch ändern.

Bei Öko-Toiletten handelt es sich um Trockentoiletten, für die weder eine Baugenehmigung, noch ein Wasseranschluss notwendig ist. Dies senkt nicht nur enorm den Aufwand bei Planung und Errichtung, sondern kann auch der Belastung von Böden und Gewässern entgegenwirken.

„Zu Recht wünschen sich viele Bürger mehr Sanitäreinrichtungen in Parks und Grünanlagen, da keiner das Ende eines schönen Nachmittagsausflugs von der Verfügbarkeit einer öffentlichen Toilette abhängig machen möchte“, sagt Denise Bittner von der CDU-Fraktion. Sie weiß: „Der Bezirk Lichtenberg hat bereits sehr gute Erfahrungen mit Öko-Toiletten gemacht. Die durchweg positiven Rückmeldungen von Parkbesuchern und Nutzern zeigen vor allem, dass es im Umkreis der Toiletten weniger Verschmutzung und Vandalismus gibt.“

Das Bezirksamt soll nun mögliche Standorte in Parks und Grünanlagen ermitteln und die Aufstellung der Öko-Toiletten prüfen. Bei der Auswahl der Standorte sollen auch die Ergebnisse des Toilettenkonzepts Berlin berücksichtigt werden.

„Die Öko-Toiletten haben wir bereits erfolgreich während des Blumenfests im Park am Weißen See eingesetzt“, berichtet Dirk Stettner (CDU). Der Vorsitzende des Vereins "Für Weißensee" sitzt für die Pankower CDU im Abgeordnetenhaus. „Zehntausende haben sie genutzt.“ Weil es vor allem im Park am Weißen See immer wieder Probleme gibt, weil nicht ausreichend Toiletten zur Verfügung stehen, schlägt Stettner vor, zum Beispiel Öko-Toiletten auch am Wasserspielplatz „Plansche“ am See aufzustellen. Damit könnte das dortige Toiletten-Problem rasch gelöst werden.

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