Förderung vom Bund
Zehn Millionen Euro für die TU Berlin

Das Berlin Big Data Center (BBDC) mit Sitz an der Technischen Universität Berlin (TU) erhält weitere drei Jahre Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

7,5 Millionen Euro fließen in dieser Zeit in die Forschungseinrichtung, unter deren Dach das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, die TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig und die Charité-Universitätsmedizin Berlin gemeinsam an Anwebdungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz tüfteln.

Es gilt, automatisch skalierbare Technologien zu entwickeln, die mit hoher Geschwindigkeit riesige heterogene Datenmengen organisieren und gleichzeitig intelligent analysieren können. „In den vergangenen vier Jahren konnten wir hier in Deutschland dabei einiges erreichen“, sagte Volker Markl, Professor für Datenbanksysteme und Informationsmanagement an der TU Berlin und Leiter des BBDC. „Big Data ist heute der zentrale Baustein in der Anwendung von künstlicher Intelligenz. Daher ist die anhaltende Förderung der Grundlagenforschung in diesem Bereich nach wie vor extrem wichtig, da die Wissenschaft immer wieder die Grenzen der Technologie aufbrechen muss.“

Zu den wesentlichen Zielen Big Data Centers gehört auch die enge Verzahnung der bislang isoliert voneinander existierenden Gebiete Datenmanagement und Maschinelles Lernen. Diese Verzahnung erhält durch die Neueinrichtung des Berliner Zentrums für Maschinelles Lernen (BZML) unter der Leitung von Professor Klaus-Robert Müller an der TU Berlin und Volker Markl als Co-Direktor weiteren Schwung. Beide Zentren wollen zukünftig inhaltlich eng kooperieren.

Über diese beiden Kompetenzzentren BZML und BBDC schwappen damit insgesamt knapp zehn Millionen Euro Fördermittel in das große Zukunftsthema Künstliche Intelligenz an die TU Berlin.

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