Politiker loben mögliche Überbauung des Autobahndreiecks Funkturm

Alle Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus halten es für denkbar bis wünschenswert, das Autobahndreieck Funkturm im Rahmen der geplanten Sanierung zu überbauen. Das wurde am Donnerstag bei einer Debatte im Plenum deutlich. Derzeit lassen die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und für Verkehr ein stadtplanerisches Gutachten von der Projektmanagement Deges erstellen, die dem Bund und einigen Bundesländern gehört.
Das „Deckeln“ der Stadtautobahn nutze Anwohnern, würde die Umgebung des früheren ICC und des Zentralen Omnisbusbahnhofs (ZOB) aufwerten und der Messe Berlin bei ihrer Expansion helfen, sagte die Berliner SPD-Vizefraktionschefin Ülker Radziwill. Die Abgeordneten Katalin Gennburg (Linke), Daniela Billig (Grüne), Oliver Friederici (CDU) und Henner Schmidt (FDP) betonten, eine Überbauung schütze Anwohner vor Emissionen und Verkehrslärm. Frank Scholtysek (AfD) nannte die Idee einen möglichen „Meilenstein“ beim Wohnungsbau.
Seit der Eröffnung im Jahr 1963 wurde das Autobahndreieck nicht grundsaniert. Das ist nun dringend nötig, denn es gehört mit rund 230.000 Kraftfahrzeugen pro Tag zu den bundesweit am stärksten befahrenen Verknüpfungspunkten. 
Leider bleibt der Tagesspiegel die Information schuldig, dass es sich hier um einen Antrag der FDP-Fraktion gehandelt hat. In der Debatte haben sich die anderen Fraktionen inhaltlich der Initiative der Freien Demokraten angeschlossen - der Antrag ist ein Vorschlag aus der BVV-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf.

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