Keine Gebäude im Prinzenbad

Kreuzberg. Medienberichten, nach denen die Berliner Bäderbetriebe beabsichtigen, Liegewiesen im Prinzenbad zu verkaufen um dort Wohnungen zu errichten, erteilte Baustadtrat Hans Panhoff (Bündnis 90/Grüne) eine Absage. Der aus dem Jahr 1962 stammende Bebauungsplan lege hier eine "Sonderfunktion Freibad" fest, erklärte er in der BVV auf entsprechende Fragen der Bezirksverordneten Jutta Schmidt-Stanojevic (Grüne). Das wolle augenscheinlich auch eine klare Mehrheit nicht ändern. Mit einem solchen Vorhaben sei bisher auch niemand an das Bezirks- oder Stadtplanungsamt herangetreten. Auslöser für die Vermutung sind anscheinend Pläne von Senat und Bäderbetrieben, manche Flächen in Sommerbädern für den Bau von Studentenwohnungen zu nutzen. tf

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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