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Versuchter Anschlag: Gasflasche sollte explodieren

Kreuzberg. Der Sprengsatz wurde entschärft, anscheinend, weil er rechtzeitig entdeckt worden war.

Denn dass die Gasflasche, die am frühen Morgen des 29. Juni vor der McDonald's Filiale in der Wrangelstraße abgestellt wurde, auch explodieren sollte, dafür gab es einige Anzeichen.

"Aus der Flasche ragte ein Schlauch heraus, der wiederum in das Gebäude führte", hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Eine Anzündvorrichtung sei ebenfalls vorhanden gewesen. Beamte der Feuerwehr hätten das Haus aufgrund einer erhöhten Gaskonzentration lüften müssen.

Zu größerem Schaden kam es nicht, weil ein Zeuge gegen 5.30 Uhr auf die Aufbauten vor der Fastfood-Kette aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte. Was folgte, war das Unschädlichmachen und stundenlange Untersuchungen vor Ort. Die Wrangelstraße war teilweise gesperrt.

Zu den Hintergründen gab es zunächst vor allem viele Spekulationen. Eine bezog sich auf einen möglichen Zusammenhang mit der Räumung des Kiezladens Friedel54 in Neukölln. McDonald's sei immer wieder Ziel von Angriffen, häufig aus der linksextremen Szene, hieß es. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen. tf

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