Der Kulturbetrieb steht still
Bis Ende November bleiben nur die Bibliotheken geöffnet

Kulturstadträtin Juliane Witt (Die Linke) bedauert, dass sie die feierliche Eröffnung der neuen Stadtteilbibliothek im Kienberg Forum absagen musste.
  • Kulturstadträtin Juliane Witt (Die Linke) bedauert, dass sie die feierliche Eröffnung der neuen Stadtteilbibliothek im Kienberg Forum absagen musste.
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  • hochgeladen von Philipp Hartmann

Eigentlich hätte die Bibliothek Kaulsdorf nach ihrem Umzug ins Forum Kienberg, Neue Grottkauer Straße 5, am 6. November mit einer kleinen Feier eröffnet werden sollen. Aufgrund der neuen Corona-Einschränkungen musste sie jedoch abgesagt werden.

„Wir sind ein bisschen traurig und verschieben die Eröffnung im Forum Kienberg auf bessere Zeiten“, sagte Stadträtin Juliane Witt (Die Linke). Möglich ist aber bereits seit dem 9. November die Ausleihe und Rückgabe von Büchern am neuen Standort. Längere Aufenthalte sind nicht erlaubt. Lese-, Computer- und Arbeitsplätze in der neuen Bibliothek stehen deshalb nicht zur Verfügung. Es gelten die gewohnten Hygieneregeln wie Maskenpflicht und Mindestabstand. Um die Personenanzahl in den Räumen zu kontrollieren, muss jeder Gast am Eingang einen Einkaufskorb nehmen. Aktuelle Informationen über alle Bibliotheken im Bezirk inklusive der verkürzten Öffnungszeiten diesen Monat sind auf www.berlin.de/bibliotheken-mh zu finden.

Im Gegensatz zu den Bibliotheken bleiben Kulturhäuser und Galerien, Ausstellungs- und Gedenkorte, Museen und Kunstzentren geschlossen. Betroffen sind unter anderem das Schloss Biesdorf, das Ausstellungszentrum Pyramide, das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf und der Projektraum M. Sämtliche Veranstaltungen mit Publikum, zum Beispiel Lesungen, Konzerte und Ausstellungseröffnungen, fallen aus. Auch Schulklassen und Kitagruppen dürfen in keiner kulturellen Einrichtungen mehr zu Besuch sein. „Alle Kulturakteure, die Künstler ermutigt haben, die mit Hygienekonzepten geplant haben, die im Wissen um die prekäre Lage der Kulturwirtschaft und Kunstszene die Menschen mit Aufführungsorten, Genehmigungen und Verträgen unterstützen wollten, sind sehr traurig“, erklärte Juliane Witt.

Veränderungen durch die neue Verordnung der Bundesregierung ergeben sich auch für die Stadtteilzentren. Sie haben alle Gruppen- und Freizeitangebote aus dem Programm gestrichen. Vorrang haben im November die telefonische und digitale Beratung.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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