Parteien setzen bei der Wahl im September auf ihre Stadträte
Wer wird neuer Bürgermeister von Marzahn-Hellersdorf?

Am 26. September ist Wahltag in Berlin. Nicht nur Bundestag und Abgeordnetenhaus werden gewählt. Die Berliner stimmen auch über die Zusammensetzung neuer Bezirksverordnetenversammlungen ab. Fest steht, dass Marzahn-Hellersdorf einen neuen Bürgermeister bekommt wird.

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) verabschiedet sich in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin könnte Parteikollegin Juliane Witt werden. Sie ist seit 2011 Mitglied des Bezirksamtes und derzeit 2016 Stadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management. Bei der für den 30. Januar geplanten Vertreter-Versammlung der Linksfraktion dürfte sie zur Spitzenkandidatin gewählt werden. „Ihre den Menschen zugewandte, offene und auch humorvolle Art wird von vielen in Marzahn-Hellersdorf geschätzt. Sie ist verbindlich, agiert transparent, hört zu und handelt engagiert an der Seite ihrer Kollegen im Bezirksamt“, erklärte der Abgeordnete Kristian Ronneburg.

Die CDU schickt ihre Stadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen, Nadja Zivkovic, ins Rennen. „Wir sind der zweitgrünste Bezirk Berlins und ich möchte, dass wir das auch bleiben und uns genau überlegen, wo wir wie bauen. Und das nicht auf Kosten der notwendigen und wichtigen grünen Flächen und Plätze, die wir haben und die unsere Bürger auch sehr schätzen“, sagte Zivkovic. Als Bürgermeisterin wolle sie sich daher für kluge ökologische Lösungen bei Bauprojekten, für gute Bildungseinrichtungen, eine Veränderung des motorisierten Individualverkehrs sowie einen zuverlässigen ÖPNV einsetzen. Zudem gelte es, die fehlenden Schulplätze umgehend zu schaffen.

SPD-Kandidat ist Gordon Lemm, seit 2016 Stadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie. „Ich möchte, dass die entscheidenden Fragen im politischen Alltag bei uns in Marzahn-Hellersdorf mit der Aussage begründet werden: ‚Weil es für Familien wichtig ist‘“, erklärt er. Im Zweifel sollten Entscheidungen pro Kita statt Wohnungen, Schulplätze statt Straßenausbau und Ärzte statt Industrie getroffen werden. Außerdem will Lemm mehr Personal im Bereich Jugend- und Familienhilfen einstellen und die Freibad-Planungen voranbringen. Eine Anfrage beim Stadtrat für Bürgerdienste und Wohnen, Thomas Braun (AfD), ob auch er kandidieren wird, blieb unbeantwortet. Die Grünen wollen erst Ende Februar oder Anfang März ihren Kandidaten benennen.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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