Ringen um Sanierung und Neubau einer Brücke über die Wuhle
Bezirksamt will Bauwerk in der Eisenacher Straße um Fuß- und Radweg erweitern

Das Bezirksamt lässt eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Brücke Eisenacher Straße erarbeiten.
  • Das Bezirksamt lässt eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Brücke Eisenacher Straße erarbeiten.
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  • hochgeladen von Harald Ritter

Die Sanierung der Eisenacher Straße soll im kommenden Jahr beginnen. Weiterhin offen ist, ob in dem Zuge auch die Brücke über die Wuhle nicht nur saniert, sondern komplett erneuert wird.

In Marzahn-Hellersdorf gibt es einen breiten Konsens darüber, dass die Brücke auf beiden Seiten einen Fuß- und Radweg erhalten soll. Derzeit gibt es nur alte Betonwege beidseits der Straßenführung auf der Brücke. Sie sind in einem äußerst schlechten Zustand, und viel zu schmal, um gleichzeitig Fußgänger und Radfahrer die Überquerung der Brücke zu ermöglichen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat sich daher in einem Beschluss dafür stark gemacht und auch Verkehrsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) stellt sich hinter die Forderung. Die Senatsverkehrsverwaltung plant indes nur die Sanierung der Eisenacher Straße, nicht aber die der Brücke oder gar deren Erweiterung um einen Fußgänger- und Radweg. Auch sieht sie sich personell nicht in der Lage, die geforderte Umplanung des Straßenbauvorhabens vorzunehmen. Zeit wäre aber noch, denn für die Sanierung der Straße sind fünf bis sieben Jahre eingeplant.

Inzwischen hat sich Zivkovic mit der Senatsverwaltung verständigt, die Bauplanung für die Brücke zu übernehment. Allerdings besteht der Senat auf eine Machbarkeitsstudie. „Bis zum Ergebnis wird es etwa ein halbes Jahr dauern“, erklärt die Stadträtin.

Vom Tisch ist dagegen wohl der Neubau einer Wuhle-brücke für Fußgänger und Radfahrer im Wiesenpark zwischen Kyritzer Straße in Hellersdorf und dem Wohngebiet Landsberger Tor in Marzahn. Sie wäre zumindest zur Brücke Eisenacher Straße eine Alternative für Bewohner dieser Wohngebiete. 200 000 Euro liegen dafür sogar bereits aus einem Vertrag mit den Investoren des Wohngebietes Landsberger Tor vor.

Im Umweltausschuss wurde jedoch ein Antrag der SPD zum Bau der Brücke immer wieder vertagt. Gerade die Linkspartei lehnt das Vorhaben ab, weil ein Eingriff in den Baum- und Pflanzenbestand an der Wuhle nötig wäre. „Wir sehen daher keine Chance, eine Mehrheit für unseren Antrag zu finden“, stellt die SPD-Verordnete Marlitt Köhnke fest. Ihre Fraktion würde sich daher damit zufriedengeben, wenn Fußgänger und Radfahrer durch einen Neubau die Brücke Eisenacher Straße sicherer überqueren könnten.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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