Gedenktafel für Wolfgang Ullmann

Mitte. Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat am Haus Tieckstraße 17 eine Gedenktafel zu Ehren des Theologen, Politikers und Publizisten Wolfgang Ullmann enthüllt. Der 2004 verstorbene Ullmann hat dort über 30 Jahre lang gelebt. Der Theologe war „ein geschätzter Dozent, der seinen Studenten politische oder wissenschaftliche Impulse nicht vorenthielt, die er von seinen Reisen in die Bundesrepublik und ins Ausland mitbrachte“, heißt es in der Erklärung. Ab 1987 war Ullmann in der entstehenden Bürgerbewegung der DDR aktiv und gründete zusammen mit den Bürgerrechtlern Konrad Weiß und Ulrike Poppe „Demokratie Jetzt“. Er nahm am Zentralen Runden Tisch teil und gehörte der einzigen frei gewählten Volkskammer an. 1990 wurde Ullmann in den Deutschen Bundestag gewählt. Dort setzte er sich für die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR sowie für die Opfer der SED-Diktatur ein. DJ

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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