Für die Freunde der rollenden Bretter
Der 1. Berliner Skateboardverein hat die Plätze beurteilt

Fertigmachen zum Sprung: Skaterin auf der Anlage am Columbiadamm.
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Rund 80 Skateboard-Plätze gibt es in ganz Berlin, in Neukölln sind es nicht viele – nur drei. Immerhin hat einer von ihnen bei einer Untersuchung des 1. Berliner Skateboardvereins recht gut abgeschnitten.

Die Experten haben im vergangenen Jahr bei ihrer „Skatepark-Erhebung“ alle Anlagen untersucht und Noten vergeben. Bewertet wurden fünf Punkte: Verarbeitung der Materialien, Ausstattung, Zustand, zeitgemäßes Design und Funktionalität. Das ernüchternde Ergebnis: Von 78 Berliner Anlagen erhielten 32 eine Fünf oder Sechs. Gerade einmal acht lagen über der Note Befriedigend.

Dazu gehört der beliebte Skaterpark an der Hasenheide, Columbiadamm 160. Das sei auch den Fachplanern zu verdanken, die die Beton-Fertigteile geschickt arrangiert hätten, so das Urteil des Vereins. Das Potential sei jedoch nicht ausgeschöpft, durch sinnvolle Ergänzungen könne der Bestand „veredelt“ werden. Gesamtnote: 2,8.

Gut besucht, weil innerstädtisch

Nicht so recht überzeugen konnte der Skaterpark am Maybachufer, Weichselstraße 33. Die Qualität der „Obstacles“ – das sind die Hindernisse, die der Sportler befährt und überwindet – sei maximal unterer Durchschnitt. Dass der Platz dennoch sehr gut besucht ist, schreiben die Fachleute der guten Lage und dem Mangel an Alternativen zu. Mit kleineren bis mittleren Umbauten könnte die Fläche in ihren Augen jedoch deutlich attraktiver werden. Bewertung: 4,0.

Schließlich gibt es noch die Minirampe an der Bornsdorfer Straße 36, nahe der Lessinghöhe. Das Urteil: „Kein Schmuckstück. Erfüllt seinen Zweck. Ordentliche, schnörkellose Verarbeitung. Für die Höhe jedoch recht schmal.“ Als Note gab es eine 4,2.

Bestnoten in Friedrichshain-Kreuzberg 

Die gute Nachricht: Weit haben es die Nord-Neuköllner nicht zu den besten Anlagen der Stadt. Die „Vogelfreiheit“ auf dem Tempelhofer Feld, nur ein paar Meter von der Bezirksgrenze entfernt, rangiert immerhin mit einer Gesamtnote von 1,9 auf Platz drei – hinter den beiden Spitzenreitern aus Friedrichshain, dem „Dogshitspot“ auf dem Helsingforser Platz (1,7) und der privaten Skaterhalle an der Revaler Straße (1,1,).

Die „Vogelfreiheit“ sei international beachtet und geschätzt, so das Urteil des Skateboardvereins. Ein großes Plus: Statt aus schnöden Betonfertigteilen bestehen die Rollflächen hier aus Granit – einige Elemente stammen vom Vorplatz des Palasts der Republik. Beim Entwurf und Bau standen den Planern erfahrene Skater zur Seite.

Wer den Platz nicht kennt: Er liegt am südöstlichen Rand des Tempelhofer Felds, nahe dem Werner-Seelenbinder-Sportpark. Am schnellsten zu erreichen ist er über den südlichsten Eingang an der Oderstraße.

Fertigmachen zum Sprung: Skaterin auf der Anlage am Columbiadamm.
Der Platz an der Hasenheide wird vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt.
Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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