Mieterstrom vom Dach: Stadtwerke und Gesobau kooperieren beim Klimaschutz

Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher lässt sich von Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer und Gesobau-Vorstand Jörg Franzen die Funktionsweise der Mieterstrom-Solaranlage erklären.
  • Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher lässt sich von Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer und Gesobau-Vorstand Jörg Franzen die Funktionsweise der Mieterstrom-Solaranlage erklären.
  • Foto: Berliner Stadtwerke
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Niederschönhausen. „Mieterstrom“ heißt ein Gemeinschaftsprojekt der Wohnungsbaugesellschaft Gesobau und der Berliner Stadtwerke.

Ziel ist es, über Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Häusern der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft ökologisch Strom zu gewinnen. Eine der größten Mieterstrom-Photovoltaikanlagen stellten Gesobau und Stadtwerke jetzt im Panke-Viertel fertig. Zur Einweihung dieser Anlage kam auch Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke). „Mieterstromprojekte sind wichtig, weil sie die Energiewende für die Bürger konkret und mitgestaltbar machten“, sagt sie. „Nur so lässt sich das anspruchsvolle Ziel der Klimaneutralität Berlins bis 2050 erreichen.“

Das Projekt in Niederschönhausen besteht aus 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern in fünf benachbarten Straßen. Diese befinden sich im Bereich der Grumbkowstraße und der Pankower Straße. Installiert wurde eine Photovoltaik-Modulfläche mit 4800 Quadratmetern. Das entspricht in etwa der Größe eines Fußballplatzes. Installiert wurden die Module seit 2015 in mehreren Schritten. Sie können nun etwa 1120 Haushalte in diesem Wohnviertel mit rund 520.000 Kilowattstunden im Jahr versorgen. Damit könne laut Gesobau und Stadtwerke rund die Hälfte des Bedarfs mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt werden. Etwa 290 Tonnen Kohlenstoffdioxid werden pro Jahr eingespart.

„Wir steuern gern die Dachflächen zur klimaschonenden und kostengünstigen Energieerzeugung für Mieterstromprojekte bei“, sagt Jörg Franzen, der Vorstandsvorsitzende der Gesobau. „So können wir unseren Mietern – ganz im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie – ein hervorragendes Angebot für hausgemachten Ökostrom machen.“ Jörg Simon, der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe, erklärt: „Wir werden mit den Stadtwerken die Energiewende in Berlin nach vorn bringen. Dazu setzen wir vor allem auf Quartiers- und Mieterstromprojekte sowie auf Energieeffizienz-Projekte für das Land Berlin.“

Als ein erfolgreiches Beispiel für die Umsetzung der Energiewende in den Berliner Bezirken bezeichnet Andreas Irmer das Mieterstrom-Projekt im Panke-Viertel. Er ist Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH. Auch wenn die Solarstromanlage erst seit Kurzem in Betrieb ist, nutzt bereits ein Viertel der Gesobau-Mieter in diesem Quartier den Strom vom eigenen Dach. BW

Weitere Informationen auf berlinerstadtwerke.de/berlinstrom.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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