Die Heidelberger machen’s vor
Bezirksverordnete fordern Pankower Amt für Chancengleichheit

Im Bezirksamt soll es künftig ein Amt für Chancengleichheit geben. Das beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Antrag der SPD-Fraktion.

Demnach soll sich das Bezirksamt beim Senat dafür einsetzen, dass das Bezirksverwaltungsgesetz so geändert wird, dass solch ein Amt in den Bezirken geschaffen werden kann. Heidelberg mache es vor, und Berlin müsse nachziehen, meint Tannaz Falaknaz. Die Stadt Heidelberg fördere die Vielfalt der Talente und bekenne sich zu einem Zusammenleben, das auf Gleichbehandlung und gleichberechtigter Teilhabe beruhe, so die SPD-Verordnete weiter. „Wir müssen die Chance von Diversität nutzen. Dabei geht es nicht nur um Geschlechtergerechtigkeit, sondern auch um Integration, Antidiskriminierung und Teilhabegerechtigkeit.“ Frauen und Männern soll unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Ethnie, Sprache, Religion, Weltanschauung oder sexueller Identität die gleiche Teilhabe an den Ressourcen und Möglichkeiten der Stadt ermöglicht werden.

Aufgabe des Amtes für Chancengleichheit müsse es sein, Defizite in dieser Hinsicht aufzuzeigen und für deren Beseitigung innerhalb der Verwaltung zu sorgen. Aus diesen Gründen benötige der Bezirk ein Amt für Chancengleichheit, erklärt Tannaz Falaknaz. Der Antrag wurde in der BVV direkt und ohne weitere Diskussion beschlossen. Um solch ein Amt einzurichten, bedarf es aber einer Änderung des Bezirksverwaltungsgesetzes im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung. Und dafür soll sich das Pankower Bezirksamt jetzt starkmachen.

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