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Bauunternehmer kündigte Vertrag
Die Sporthallen-Baustelle an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße ruht seit Februar

Noch im Februar stand der Kran auf der Baustelle und es sah so aus, dass zügig weitergebaut wird.
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Noch im Februar stand der Kran auf der Baustelle und es sah so aus, dass zügig weitergebaut wird. (Foto: Bernd Wähner)

Manch Anwohner wundert sich. Da wurde erst jahrelang über den Bau der neuen Sporthalle an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße diskutiert. Und nun geht es nicht weiter.

Mit dem Bauen ist vor zwei Jahren begonnen worden. Zwischenzeitlich wurden Teile des Grundstücks für die Baustelleneinrichtung genutzt, die für die umfangreiche Sanierung des benachbarten Schulgebäudes in der Pasteurstraße 7/11 nötig war. Im September 2017 ging es dann an der Sporthalle weiter. Doch seit Februar ruht die Arbeit komplett. Sogar der Kran, der dort stand, ist abgebaut worden.

„Mitte Februar sind leider Probleme bei der Ausführung der Gründungsarbeiten aufgetreten. Diese führten zu einer Unterbrechung der Bautätigkeit“, sagtSchulstadtrat Torsten Kühne (CDU) auf Anfrage der Berliner Woche. An der Lösung der Probleme werde noch gearbeitet. „Dass dieser Prozess einen so langen Zeitraum in Anspruch nimmt, war leider nicht vorhersehbar“, so Kühne weiter. „Da die Unterbrechung nunmehr länger als drei Monate andauert, hat das mit den Bauarbeiten beauftragte Unternehmen von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Vertrag zu kündigen.“ Danach wurde die Baustelle beräumt.

Nach Vorlage angepasster Ausführungsunterlagen für die Gründung, werden die Bauleistungen erneut ausgeschrieben und vergeben. Kühne rechnet damit, dass die Ausschreibung noch im September erfolgen kann. „Ein neuer Fertigstellungstermin kann derzeit noch nicht benannt werden“, erklärt der Stadtrat. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist aber nicht vor 2020 mit der Fertigstellung zu rechnen.“

Und Torsten Kühne fügt hinzu: „Entgegen gewisser Gerüchte möchte ich anmerken, dass das Nachbargebäude Dietrich-Bonhoeffer-Straße 5 nicht durch bisherige Bauarbeiten beschädigt worden ist.“ Vielmehr befinde sich der durch den Prüfstatiker geforderte Nachweis der Standsicherheit des Gebäudes in Arbeit. Dieser Nachweis sei für den weiteren Baufortschritt und die Fertigstellung der Halle nötig, so der Stadtrat.

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