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„Prenzlschwäbin“ Bärbel Stolz hat ihren Bestseller als Hörbuch aufgenommen

Nach der gedruckten Fassung von „Isch des bio?“ erzählt Bärbel Stolz jetzt im neuen Hörbuch die Geschichten der „Prenzlschwäbin“.
Nach der gedruckten Fassung von „Isch des bio?“ erzählt Bärbel Stolz jetzt im neuen Hörbuch die Geschichten der „Prenzlschwäbin“. (Foto: Bernd Wähner)

Mit ihrem Buch „Isch des bio?“ schrieb Bärbel Stolz einen Bestseller. Die „Prenzlschwäbin“ erzählt darin mit viel Komik von ihrem Leben im Kiez. Doch nun kann man die Geschichten nicht nur lesen, sondern auch hören.

„Isch des bio?“ gibt es jetzt als Hörbuch, gepresst auf vier CDs. Die Schauspielerin ließ es sich nicht nehmen, ihre Geschichten selbst aufzunehmen. Natürlich ist sie nicht nur berlinernd, sondern wie es sich für eine Schwäbin gehört, auch mit Dialekt zu hören.

Wir treffen uns zu einem Gespräch in einem Café am Helmholtzplatz. Diese Grünanlage kennt Bärbel Stolz inzwischen aus dem Effeff. Mit ihren beiden Kindern ist sie dort immer wieder auf dem Spielplatz. Sie mag den Kiez. „Vor 20 Jahren zog ich zum ersten Mal hierher“, erzählt sie. Danach wohnte sie einige Zeit in Kreuzberg, und seit Ende 2016 ist sie wieder zurück.

Dass sie die Figur der „Prenzlschwäbin“ entwickelte, ergab sich fast zufällig. Nach einer Babypause wollte sie auf sich als Schauspielerin aufmerksam machen. Sie dachte sich als Szene einen Integrationskurs für Nicht-Schwaben aus. Und dann drehte sie ein Video. In den packte sie überspitzt alle Klischees hinein. Auf die Bezeichnung „Prenzlschwäbin“ kam ihr Mann.

„Kaum stand der Clip im Netz, wurde er rasant geteilt“, erinnert sie sich. Nach ein paar Tagen meldete sich ein Verlag. Ob sie nicht ein Buch schreiben wolle, wurde sie gefragt. Und so begann sie mit dem Scheiben. Das ging allerdings zunächst gar nicht so flüssig, wie sich Bärbel Stolz erinnert. Denn das Buch sollte im Sachbuchbereich erscheinen. „Und da wollte ich natürlich ganz sachlich sein.“

Aber dann sagte ihr Verleger, dass sie frei in der Gestaltung ihrer Geschichten sei. Danach sprudelten die Geschichten aus ihr nur so heraus. Sie hatte nicht nur selbst manch Kurioses erlebt, sondern viele Episoden von Freunden und Bekannten gehört. Vieles überspitzte sie im Buch.

So bekam die Figur der „Prenzlschwäbin“ ihr ganz eigenes Leben im Kiez von Prenzlauer Berg. Sie kauft natürlich ausschließlich bio und macht Yoga. Und sie hat zwei verzogene Kinder, die sie Bruno-Hugo-Luis und Wikipedia getauft hat – und für hochbegabt hält. Beruflich beschäftigt sich die „Prenzlschwäbin“ mit spannenden Projekten. Dabei kann es um eine Maultaschenmanufaktur gehen oder um ökologische Schwangerenreisen. Hauptsache alles ist nachhaltig.

Im Sommer vergangenen Jahres erschien „Isch des bio?“. Buchpremiere war in der Backfabrik an der Saarbrücker Straße. Und die Geschichten der „Prenzlschwäbin“ wurden ein Bestseller. Aus dem Buch entwickelte die Autorin und Schauspielerin ein Bühnenprogramm. Mit dem ist sie inzwischen auf Tour. Aber sie sammelt auch schon Stoff für ein weiteres Buch.

Dass es nun ein Hörbuch von der Prenzlschwäbin gibt, war von Anfang an ein Wunsch von Bärbel Stolz. Das Label Sony Music/Spaßgesellschaft! ermöglichte es ihr. Die Schauspielerin jongliert so gekonnt mit den unterschiedlichen Dialekten, dass die Geschichten sehr lebendig klingen und man sich beim Zuhören mitten in den Kiez versetzt fühlt.

Das Hörbuch „Isch des bio? – Die Prenzlschwäbin erzählt aus ihrem Kiez“ hat eine Gesamtlaufzeit von 240 Minuten und ist in Buchhandlungen und übers Internet erhältlich. Mehr über die Prenzlschwäbin ist auf www.prenzlschwaebin.de zu erfahren.
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