Hier könnte man bauen: SPD will Wohnungen am Südkreuz

Schöneberg. Am Südkreuz gebe es bebaubare Areale für in Berlin und im Bezirk dringend benötigte neue Wohnungen.

Auf der Suche nach freien Flächen hat die SPD-Fraktion in der BVV zwei landeseigene Grundstücke entdeckt. Das ist zum einen der Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung am Tempelhofer Weg 32-38, zum anderen sind das Werkstatt und Betriebsstelle Tempelhof der Berliner Wasserbetriebe am Werner-Voß-Damm 51-57.

„Die genannten Flächen sind derzeit deutlich zu gering genutzt“, meint der stellvertretende Fraktionschef Christoph Götz. Der BSR-Recyclinghof könnte ganz verlagert werden.

Angesichts der aktuellen Probleme bei der Versorgung „breiter Bevölkerungsschichten mit Wohnraum", so Götz weiter, sei die Mobilisierung solcher Flächen wie die von BSR und BWR „nun dringend geboten“. Rund 40 000 Menschen ziehen jedes Jahr nach Berlin. Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften wollen bis 2026 rund 60 000 Wohnungen errichtet haben.

Ein von den Sozialdemokraten in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebrachter Antrag, der auf die Aktivierung der genannten Flächen für den Wohnungsbau abzielt, wurde angenommen. Neben Wohnungen sollen dort auch Dienstleistungsbetriebe, Einzelhandel und öffentliche Einrichtungen entstehen. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat nun den klaren Auftrag, mit den zuständigen Stellen im Senat über die Zukunft der beiden Areale zu sprechen. Für die nächsten Entscheidungen soll das Bezirksamt den Verordneten Entwicklungsszenarien für eine Bebauung vorlegen. KEN

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