Die Übergriffe häufen sich
Transgeschlechtliche Menschen sind Opfer von Attacken

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Im Schöneberger Norden gab es in jüngster Zeit zwei Angriffe auf transgeschlechtliche Menschen.

Es war der 13. Februar kurz vor 17.30 Uhr. Ein 44-Jähriger befand sich auf dem Weg zur Arbeit, als er von einer Gruppe Jugendlicher an der Kreuzung Bülowstraße und Steinmetzstraße belästigt und beleidigt wurde. Drei Tage später, diesmal um 6.15 Uhr in der Fuggerstraße bedrängten zwei Unbekannte eine Frau und als sie abgewiesen wurden besprühten sie sie mit Reizgas.

In den geschilderten Fällen sind die Opfer transgeschlechtliche Menschen. Ähnliche Übergriffe ereigneten sich in Neukölln und Mitte. Vier Fälle in einer Woche. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Tempelhof-Schönebergs Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) hat sich bestürzt über die Vorfälle gezeigt. „Das ist nicht meine Vorstellung von einem friedlichen, gutnachbarschaftlichen Zusammenleben im Kiez“, äußerte sie. Angelika Schöttler ruft Politiker und Bürger auf, im Alltag menschenverachtendem Hass laut und deutlich entgegenzutreten und Betroffenen Hilfe anzubieten. Damit die Polizei Ermittlungen aufnehmen könne, so Schöttler, müssten Straftaten an Homo- und Transsexuellen zur Anzeige gebracht werden. Bei der Berliner Polizei und der Staatsanwaltschaft gebe es spezielle Ansprechpersonen, so die Bürgermeisterin. Bei der Polizei sind das Anne Grießbach und Sebastian Stipp, lsbti@polizei.berlin.de sowie bei der Staatsanwaltschaft Ines Karl, Telefon 90 14 26 97, und Markus Oswald, Telefon 90 14 58 89; lsbt@sta.berlin.de.

Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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