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Sechs neue Sprach-Kitas: Zweite Auflage des Förderprogramms

Spandau. 20 Kitas im Bezirk profitierten von der ersten Auflage des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ im vergangenen Jahr. Sechs weitere bekommen 2017 Fördermittel aus dem Nachschlag.

Insgesamt 300 Millionen Euro investiert der Bund in das Förderprogramm für Kindertagesstätten mit dem Titel „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist.“ Ziel ist es, die sprachliche Bildung fest in den Kita-Alltag zu integrieren. Das Konzept richtet sich in erster Linie an Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern, die einen besonderen Förderbedarf haben – Deutsch also noch nicht gut beherrschen. Neben dem Sprachtraining sieht das Programm eine inklusive Pädagogik und die enge Zusammenarbeit mit den Familien vor. Für diese Aufgabe bekommen die Kita-Teams Hilfe: in Form von zusätzlichen Fachkräften. Sie beraten, begleiten und unterstützen die Erzieher im Bereich der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung.

Insgesamt erhalten die 26 Spandauer Sprach-Kitas rund 2,8 Millionen Euro, es sind die Einrichtungen: smartKids, Die Kleinen Piraten, Seeburger Weg, Sternschnuppe, Ev. Jeremia-Kirchengemeinde, Brauereihof Bewegungskindergarten, Villa Purzelbaum, Lasiuszeile, Wundertüte, Oranienburger Tor, Maselakepark, Elfenbein, Fantasia, Immanuel-Kita, Drachenburg, Wasserwerkstraße, Spandauer Spatzen, Heerstraße, Wunderblume, Mareyzeile, Pillnitzer Weg, StaakenBär, Kinderparadies Spandau und Tabaluga.

In den kommenden drei Jahren stellt der Bund jährlich etwa 100 Million Euro für das Programm zur Verfügung. Damit könnten circa 4000 halbe Fachkraftstellen zusätzlich in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden. Die Förderzeit für eine Sprach-Kita beträgt jeweils vier Jahre. bm

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