Wasserbetriebe übernehmen zehn Wasseranlagen
Bis Ostern sprudeln die Brunnen in Steglitz-Zehlendorf wieder

Der Vier-Winde-Brunnen auf dem Hanna-Renata-Laurien-Platz wird ab April wieder sprudeln.
  • Der Vier-Winde-Brunnen auf dem Hanna-Renata-Laurien-Platz wird ab April wieder sprudeln.
  • Foto: K. Rabe
  • hochgeladen von Karla Rabe

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) übernehmen die Bewirtschaftung und Pflege von 146 Zier- und Tiefbrunnen in Berlin – zehn davon in Steglitz-Zehlendorf. Dazu schlossen die Wasserbetriebe mit dem Land eine Vereinbarung ab.

Am 1. April, spätestens bis Ostern, sollen unter anderem die Brunnen am Mexikoplatz, am Hermann-Ehlers-Platz und auf dem Bernkasteler Platz sowie der Brunnen im Stadtpark Steglitz sprudeln. Auch der Vier-Winde-Brunnen auf dem Hanna-Renate Laurien-Platz, der Märchenbrunnen auf dem Sderotplatz und der Wappenbrunnen auf dem Ludwig-Beck-Platz werden in Betrieb gehen.

„Wir hoffen, dass die zehn Zierbrunnenanlagen in Zukunft durch die Berliner Wasserbetriebe genauso zuverlässig betrieben werden, wie es viele Jahre durch den Brunnensponsor geschehen ist“, sagt Stadträtin Maren Schellenberg.

Bisher war die Unterhaltung von Zierbrunnen in Berlin überwiegend durch Verträge der Bezirke mit privaten Werbeunternehmen geregelt. Unternehmen wie Ströer hatten die öffentlichen Brunnen in Steglitz-Zehlendorf betrieben. Im Gegenzug durften sie Werbeanlagen im öffentlichen Straßenland aufstellen.

Laut neuem Rahmenvertrag übernehmen die BWB die Wartung und den Betrieb der Brunnenanlagen. Größere Reparaturen und Kosten für Wasser und Strom trägt das Unternehmen jedoch nicht. Die Kosten dafür übernimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Das Geld kommt aus den Erlösen neuer Werbeverträge.

Nach Information der BWB soll in diesem Jahr die Brunnenplastik hinter dem Rathaus Zehlendorf erstmals wieder angestellt werden. Maren Schellenberg räumt gegenüber der Berliner Woche jedoch ein, dass der Betrieb des Brunnens davon abhängt, ob die Brunnenpumpe vom Bezirk repariert oder ersetzt werden kann. Dazu seien die Wasserbetriebe nicht verpflichtet.

Der Lindenbrunnen auf dem Parkfriedhof Lichterfelde wird, wie in der Vergangenheit auch, vom Bezirk angestellt. Der Schöpfbrunnen auf dem Friedhof Onkel-Tom-Straße und der Brunnentempel auf dem Parkfriedhof Lichterfelde sind nicht funktionstüchtig. „Sie können vorerst nicht betrieben werden“, teilt die Stadträtin mit. Welcher Brunnen am 1. April als erstes sprudeln wird, wurde noch nicht festgelegt.

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