Initiative

Beiträge zum Thema Initiative

Politik
Hier ging Heimstaden leer aus: Das Haus Friedelstraße 27 liegt nur wenige Meter vom Landwehrkanal entfernt.

Handeln geboten
Neuköllner Bezirksverordnete wollen gegenüber Heimstaden Vorkaufsrecht nutzen

Das skandinavische Immobilienunternehmen Heimstaden hat in Berlin rund 4000 Wohnungen erworben. Die Bezirksverordneten haben bei ihrer jüngsten Sitzung die öffentliche Hand aufgefordert, dem 830-Millionen-Euro-Deal nicht zuzuschauen, sondern ihr Vorkaufsrecht zu nutzen. Mit 22 Ja- und 13 Nein-Stimmen verabschiedeten die Verordneten eine Entschließung, das ist eine Art ausdrücklicher Willensbekundung. Darin heißt es: „Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln unterstützt die Forderung der...

  • Neukölln
  • 12.11.20
  • 93× gelesen
Soziales

Initiative gegen Heimstaden

Neukölln. Das skandinavische Unternehmen Heimstaden hat in den vergangenen Monaten mindestens 130 Berliner Häuser mit knapp 4000 Wohnungen gekauft – darunter auch Immobilien in Neukölln. Jetzt haben betroffene Mieter die Initiative „Stopp Heimstaden“ gegründet. Ihre zentrale Forderung ist, dass die Bezirke ihr Vorkaufsrecht für die Häuser ausüben, die in Milieuschutzgebieten liegen. Um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen, gab es am 3. November eine Kundgebung vor dem Gemeinschaftshaus...

  • Neukölln
  • 05.11.20
  • 176× gelesen
Politik

Initiative gegründet
Mieter am Wildenbruchplatz hoffen auf Vorkauf

Die Bewohner des Hauses Wildenbruchplatz 3 haben die Initiative „Wilde 3“ gegründet, um sich gegen den Verkauf ihrer insgesamt 30 Wohnungen zu wehren. Anfang Oktober hatten sie erfahren, dass der Investor Heimstaden ihr Haus erworben hat – angeblich als Teil eines 830 Millionen Euro schweren Pakets, das über 130 Berliner Immobilien umfasst. Nun hoffen die Mieter, dass der Bezirk von seinem Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet Gebrauch macht. Das kann Stadtentwicklungsstadtrat Jochen...

  • Neukölln
  • 27.10.20
  • 123× gelesen
  • 1
Politik

Schlappe für Heimstaden
Bezirksamt übt Vorkaufsrecht für die Friedelstraße 27 aus

Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg haben am 13. Oktober ihr Vorkaufsrecht für drei Häuser ausgeübt. Sie gehören zu einem Paket mit 16 Berliner Immobilien, die der schwedische Konzert Heimstaden erwerben wollte. In Neukölln geht das Mietshaus an der Friedelstraße 27 nun in kommunalen Besitz über. Heimstaden hätte das mit dem Unterzeichnen einer Abwendungserklärung verhindern können. Darin verpflichtet sich ein Käufer, nicht gegen die sozialen Regeln in einem Milieuschutzgebiet zu...

  • Neukölln
  • 26.10.20
  • 208× gelesen
Politik

Untersuchung rechter Anschläge
Warum die Ermittlungen in Neukölln stocken, klärt jetzt eine Kommission

Warum die Ermittlungen zur rechten Anschlagsserie in Neukölln so zäh laufen, soll eine Untersuchungskommission klären. Ihre zwei Mitglieder stehen nun fest: Uta Leichsenring und Dr. Herbert Diemer. Beide hatten bereits viel mit Rechtsextremismus zu tun. Leichsenring war unter anderem Polizeipräsidentin in Eberswalde und wirkte in der Amadeu Antonio Stiftung sowie beim Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt mit. Für ihren Einsatz für eine demokratische und offene...

  • Neukölln
  • 12.10.20
  • 67× gelesen
Umwelt
Mit einer Vereinbarung ist jetzt klar, wie genau die Urban Gardener auf dem Friedhof walten können.

Streitigkeiten beigelegt
Bezirksamt und Prinzessinnengärten schließen Vereinbarung

Das Bezirksamt und die Prinzessinnengärten haben kürzlich eine „Grundlagenvereinbarung“ abgeschlossen. Damit könnte ein seit Monaten währender Streit beendet sein. Hintergrund: Die gemeinnützige Gesellschaft Prinzessinnengärten – Nomadisch Grün hat seit 2018 einen Gemeinschaftsgarten auf dem Friedhof St. Jacobi II an der Hermannstraße aufgebaut. Doch in den Augen von Bernward Eberenz, CDU-Stadtrat für Umwelt und Natur, verstieß der Verein gegen Naturschutzauflagen. So forderte er den...

  • Neukölln
  • 10.10.20
  • 64× gelesen
Politik

Offenes Neukölln geht online
Anmeldung für Festival gegen Rassismus bis 23. Mai

Es steht fest: Das Festival „Offenes Neukölln“ findet vom 5. bis 7. Juni statt. Die Macher haben entschieden, auch in diesem schwierigen Jahr ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz zu setzen – und online zu gehen. Es gibt zwei Formate: Livestreams und Videochats. Seit Anfang Mai steht ein angepasstes Formular auf https://www.offenes-neukoelln.de/anmeldung. Bis einschließlich Sonnabend, 23. Mai, können sich alle anmelden, die mitmachen wollen. Erst einmal hatten die Organisatoren vom...

  • Neukölln
  • 07.05.20
  • 79× gelesen
Wirtschaft
3 Bilder

Nachbarschaftshilfe für Shops und Gastronomie gestartet
LongLiveTheBlock.org will mit Gutscheinen lokale Geschäfte retten

Die Non-Profit-Initiative LongLiveTheBlock.org ist gestartet: Shops, Gastronomen, Betriebe des Handwerks und der Kultur melden sich mit einem kostenlosen Kurzprofil an. Kunden können direkt bei ihnen Gutscheine kaufen und später einlösen. Auch direkte Spenden sind möglich. Die Unternehmen erhalten ihr Geld unverzüglich, um die notwendige sofortige Liquidität sicher zu stellen. In Rekordzeit hat die Initiatorin von LongLiveTheBlock.org, die Berliner Werbeagentur antoni_, das Projekt...

  • Charlottenburg
  • 01.04.20
  • 354× gelesen
Soziales

Kiezkneipe & Co. retten

Berlin. Über https://helfen.berlin können Berliner dabei helfen, ihre Lieblings-Ausgehorte zu retten, indem sie jetzt schon Gutscheine für Essen, Getränke und Besuche kaufen, einlösbar nach der Krise. So bleiben die Wirte erst einmal flüssig. Durch die vorsorglichen Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Gastronomie, Clubs, und Kulturorte momentan existenziell bedroht. JoM

  • Schöneberg
  • 21.03.20
  • 77× gelesen
Soziales

Wo jetzt Nachbarschaftshilfe vermittelt wird

In der Corona-Krise heißt soziale Verantwortung, dass viele Menschen es vermeiden, unter Leute zu gehen. Doch nicht jeder kann etwa Einkäufe und Kinderbetreuung problemlos umorganisieren. Einige Ideen, um andere in Not zu unterstützen oder selbst Hilfe zu finden. https://www.coronaport.net funktioniert nach dem Prinzip "biete/suche". Unkompliziert ist es dort möglich, Hilfsangebote oder Bedarfe zu veröffentlichen. Beim Vernetzungsportal https://nebenan.de kann man sich registrieren und...

  • Schöneberg
  • 20.03.20
  • 1.245× gelesen
  • 3
Leute
Sie möchten unabhängig, sachgerecht und neutral aufklären: die angehenden Ärztinnen Andrea Willeke (links) und Vanessa Muth.

Aufklärung tut not
Organspende: Medizinstudenten informieren

Peter hat einen Fahrradunfall. Er erleidet eine Hirnblutung. Zwei unabhängige Fachärzte untersuchen den Verunglückten mehrfach. Ihre Diagnose: Peter ist hirntot. Falls Peter einer Organspende zugestimmt hat, könnte jetzt mehreren schwerkranken Menschen geholfen werden. Peter gibt es nicht und auch keinen schweren Fahrradunfall mit Hirnblutung. Es ist ein Fallbeispiel. Andrea Willeke führt es gerne an, wenn sie mit Schülern ab sechzehn über das vieldiskutierte Thema Organspende spricht. Die...

  • Wedding
  • 22.02.20
  • 524× gelesen
Kultur
Cindy Wewerka, hier mit dem Künstler und Initiator des Stolperstein-Projekts Gunter Demnig, hat in ihrem Stadtteil Biesdorf zum Ehepaar Hotze recherchiert.
3 Bilder

Ehrenamtlich gegen das Vergessen
Berliner Stolperstein-Initiativen erinnern an die Verfolgten des Nazi-Regimes

Der Berliner Stadtplan auf der Internetseite des Projekts ist übersät mit Tausenden kleinen ockerfarbenen Quadraten. Sie bezeichnen jene Orte, an denen Stolpersteine an die Schicksale von Verfolgten des Nationalsozialismus erinnern. Hinter jeder dieser Geschichten stehen weitere – nämlich die derjenigen, die neugierig wurden, die nachgeforscht, Informationen gesammelt, Angehörige gesucht und schließlich die Verlegung der Steine beantragt haben. Eine dieser Geschichten ist die von Cindy...

  • Prenzlauer Berg
  • 21.02.20
  • 389× gelesen
Politik

Kein Generalverdacht
Flashmob wendet sich gegen "willkürliche Razzien" in Shisha-Bars

Einige Neuköllnerinnen und Neuköllner haben sich zur Initiative „Kein Generalverdacht“ zusammengeschlossen. Am 12. November wollen sie mit einem Flashmob auf ihr Anliegen aufmerksam machen: Sie halten die regelmäßigen Razzien, beispielsweise in Shisha-Bars, für Schikane und Willkür. Anlass ist die Vorführung der ZDF-Doku „Wem gehört Neukölln?“ im Heimathafen, die sich unter anderem mit Clankriminalität beschäftigt. Die Initiative bezeichnet die Produktion als „Werbefilmchen“ für...

  • Neukölln
  • 02.11.19
  • 572× gelesen
Politik

Gegen Verdrängung und Spekulation
Demo im Schillerkiez / Eckneipe darf bleiben – bei doppelter Pacht

Laut gegen leise Verdrängung: Das ist das Motto einer Kundgebung, zu der die Schilleriniative am Sonnabend, 19. Oktober, einlädt. Beginn ist um 17 Uhr vor der Kiezkneipe Schiller’s, Schillerpromenade 26. Der Ort ist nicht ohne Grund gewählt. Wie berichtet, hat der 72-jährige Wirt Waldemar Schwienbacher vor wenigen Monaten die Kündigung erhalten. Anwohner und Gäste haben sich daraufhin zusammengeschlossen und sich für den Erhalt der Eckkneipe eingesetzt. Einen Teilerfolg gibt es: Die...

  • Neukölln
  • 14.10.19
  • 240× gelesen
Soziales
Die Gewinnerinnen des Balkonwettbewerbs mit Blumenstrauß in der Hand freuten sich über die Auszeichnung: v.li.n.re. Hanna Jakschik, Gisela Ramm und Ingrid Blehe, zusammen mit Vertretern der beteiligten Wonungsunternehmen und Bürgermeister Martin Hikel (re.).
3 Bilder

Aufwertung ganz nebenbei
Gewinner des Balkonwettbewerbs haben das Umfeld der Sonnenallee schöner gemacht

Hanna Jakschik und Ingrid Blehe gewannen gemeinsam den 1. Preis im diesjährigen Balkonwettbewerb im Quartier High-Deck-Siedlung und südliche Sonnenallee. Der 3. Preis ging an Gisela Ramm. Die Idee dahinter: Jeder macht sein Umfeld ein Stückchen schöner. Als Dankeschön für die Teilnahme bekamen die Gewinnerinnen kürzlich einen Blumenstrauß und Gutscheine über 100 beziehungsweise 60 Euro im Nachbarschaftstreff mittendrin in der Sonnenallee 319 überreicht. Die Seniorin Hanna Jakschik nahm...

  • Neukölln
  • 06.10.19
  • 261× gelesen
UmweltAnzeige

Müll vermeiden und 50 % sparen – jetzt eigenen Mehrwegbecher mitbringen
NORDSEE: Gutes Gewissen zum Mitnehmen

20.000 Einwegbecher werden allein in Berlin pro Stunde verbraucht und landen dann im Müll. Die Berliner Initiative „Better World Cup“ wirbt für den Umstieg auf den Mehrwegbecher. Wer den eigenen Mehrwegbecher mitbringt und bei den Partnern von „Better World Cup“ Kaffee nachfüllen lässt, wird mit einem Rabatt belohnt. Auch Europas Kompetenz- und Qualitätsführer in der Fisch-Systemgastronomie, NORDSEE, ist mit 16 Berliner Filialen am Start. Die Aktion „Better World Cup“ wurde vor zwei Jahren...

  • Charlottenburg
  • 01.08.19
  • 100× gelesen
Kultur
Hilmar Krüger an der Ecke Richard- und Ganghoferstraße.

Lieber in Rixdorf leben
Vorsitzender des Heimatvereins will für Neuköllner Norden alten Namen zurück

„Nord-Neukölln“ kann Hilmar Krüger nicht leiden. Bei „Kreuzkölln“ sträuben sich ihm die Nackenhaare. „Diese Bezeichnungen haben überhaupt nichts Historisches“, sagt der Vorsitzende des Neuköllner Heimatvereins. Er möchte, dass der Norden des Bezirks seinen alten Namen Rixdorf zurückbekommt. Dabei spricht er nicht nur vom Kiez rund um den Richardplatz, sondern vom gesamten Ortsteil, vom Terrain der ehemaligen Stadt Rixdorf. Rund 250 000 Einwohner zählte sie, als sie 1912 auf Betreiben des...

  • Neukölln
  • 13.07.19
  • 183× gelesen
Soziales
Kinder, Lehrer, Eltern aus der Sonnen-Grundschule und anderen Bildungseinrichtungen demonstrierten auf dem Rathausvorplatz.
3 Bilder

Saubere Lernumgebung
Gegen Schmutz in den Schulen: Initiative protestiert gegen Bezirksamt und zieht vor Gericht

Damit die hygienischen Zustände besser werden, soll das Bezirksamt wieder selbst Reinigungskräfte anstellen, statt Fremdfirmen zu beauftragen: Das ist die Forderung der Initiative Saubere Schulen. Um sie zu bekräftigen, demonstrierten am 16. Mai etliche Eltern, Lehrer und Kinder vor dem Rathaus. Wie berichtet, wollte die Initiative ursprünglich Mitte Mai mit einer Unterschriftensammlung beginnen, um ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. Doch dazu kommt es vorerst nicht. Das Bezirksamt...

  • Neukölln
  • 20.05.19
  • 206× gelesen
Soziales
Die Aktiven von der "Feldmusik" haben im vergangenen Herbst 1000 Euro bekommen.

Geld für Gutes
Bürgerstifung Neukölln fördert wieder Projekte

Noch bis zum 15. März können sich lokale Projekte bewerben: Die Bürgerstiftung Neukölln vergibt wieder Geld aus ihrem „N+Förderfonds“. Unterstützt werden Initiativen und Vereine, die mit wenig Geld viel bewegen und die Menschen in den Kiezen zusammenbringen möchten. Bis zu 1000 Euro können sie ergattern, in Ausnahmefällen sogar das Doppelte, wenn ihnen der Fachausschuss Projekte der Stiftung den Zuschlag gibt. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im April. Zweimal im Jahr schüttet die...

  • Neukölln
  • 19.02.19
  • 132× gelesen
Kultur

Überall Kunst
Bewerbungsphase für „48 Stunden Neukölln“ läuft

Künstler können sich noch bis zum 3. Februar für das Kunstfestival „48 Stunden Neukölln“ bewerben. Die Veranstaltungen finden in diesem Jahr vom 14. bis 16. Juni statt und stehen unter dem Motto „Futur III“. Künstler haben die Chance, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Auf der Homepage wird der Prozess der Anmeldung, Programmredaktion und Kommunikation erklärt. Die Benutzer können sich im Internet direkt für die Veranstaltungen bewerben. Das Team von „48-Stunden Neukölln“ berät sie dabei...

  • Neukölln
  • 12.01.19
  • 126× gelesen
Soziales
Mathias Krebs, Regina Sigmund mit Hündin Ízi und einige ihrer Mitstreiter.
2 Bilder

Im Dornröschenschlaf
Initiative will Platz an der Goldammerstraße beleben

Sie sind ein rundes Dutzend, und sie treffen sich jeden Mittwochnachmittag zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen. Aber nicht nur das: Die „Initiative Jungfernmühle“ will den Platz an der Goldammerstraße zu einem lauschigen Treffpunkt für alle Bewohner der Umgebung machen. Mathias Krebs ist dort mit seinem Computerladen seit 15 Jahren ansässig. Lange Zeit beobachtete er mit wachsendem Unmut, wie der Platz am Rande der Gropiusstadt in einen immer tieferen Dornröschenschlaf fiel – auch weil einige...

  • Buckow
  • 17.04.18
  • 378× gelesen
Verkehr
Auf dem umgebauten Teil der Karl-Marx-Straße gibt es markierte Fahrradstreifen.
2 Bilder

Ausgezeichnetes Netzwerk: Neuköllner Radler-Initiative gewinnt Abstimmung

Neukölln. Das „Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln“ ist für sein Engagement ausgezeichnet worden. Das gab die „FahrradBande“ der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am 25. August auf dem Alexanderplatz bekannt. Anfang Juli hatte die FahrradBande alle Berliner dazu aufgerufen, besonders gelungene und misslungene Beispiele für den Radverkehr zu melden. Eine Jury ermittelte die Sieger. Außerdem wurden Vorschläge gesammelt, welche Initiativen sich besonders für das...

  • Neukölln
  • 27.08.17
  • 224× gelesen
Soziales
In der Flüchtlingsunterkunft an der Karl-Marx-Straße 92 bauten Heimbewohner und Mitarbeiter des Trägers eine Etage für verschiedene Lebensräume um. Fotos: Sylvia Baumeister
4 Bilder

Im Dorf der Möglichkeiten: Modellprojekt, um Flüchtlinge zu aktivieren und zu motivieren

Neukölln. Neun Monate lang haben Mitglieder der Initiative Refugee Open Cities (ROC) intensiv mit Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft und Mitarbeitern des Heimbetreibers zusammengearbeitet, um ein bisher einmaliges Projekt zu realisieren. Es gab Flüchtlingen die Möglichkeit, ihre Talente zu testen und gleichzeitig Lebensräume für sich zu schaffen. Einer möglichen Arbeitsperspektive steht Flüchtlingen oft die Tatsache im Wege, dass sie keine Ausbildungszeugnisse vorweisen können. Mitglieder...

  • Neukölln
  • 01.05.17
  • 529× gelesen
Blaulicht
Zur Pressekonferenz im Rathaus am 5. April anlässlich des fünften Todestages von Burak Bektas äußerten sich die Mutter Melek Bektas und ihr Anwalt Ogün Parlayan sowie die beiden Vertreterinnen der Initiative, Ulrike Schmidt (links) und Jennifer Struhkamp, zu dem Fall. Foto: Sylvia Baumeister

Der Täter läuft noch frei herum: War der Mord an Burak Bektas vielleicht rassistisch motiviert?

Rudow. Am 5. April 2012 wurde der 22-jährige Burak Bektas auf offener Straße erschossen, zwei Freunde wurden schwer verletzt. Zum fünften Jahrestag des unaufgeklärten Verbrechens fordern Familie, Anwälte und eine Initiative erneut, in eine politische Richtung zu ermitteln. „Der Fall hat seitdem eine besondere Bedeutung für die türkische Community. Sie haben große Angst“, bringt es Ogün Parlayan, Anwalt der Familie Bektas, auf den Punkt. Die Ermittlungen müssten an die Bundesanwaltschaft...

  • Rudow
  • 07.04.17
  • 292× gelesen
  • 1
  • 2
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