Damwild nun doch umgesetzt
Elf Tiere aus dem Franckepark wurden ins Glauer Tal gebracht

Nach langem Hin und Her ist es amtlich. Das Damwild befindet sich nicht mehr im Franckepark. Aufgrund der aus tierschutzrechtlicher Sicht „nicht länger haltbaren Situation“ hat das Bezirksamt die Umsetzung der elf Tiere veranlasst.

Zugleich wurde der Hirsch von dem Seil befreit, in dem er sich vor einigen Tagen mit seinem Geweih verfangen hatte, und damit eine amtstierärztliche Anordnung erfüllt.

„Die Umsetzung wurde gemeinsam mit Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen, Tierärzten, einem professionellen Unternehmen für Tiertransporte und der Landestierschutzbeauftragten vorgenommen“, teilt die zuständige Stadträtin Christiane Heiß (Grüne) mit. „Dabei wurden die Tiere mit gut sichtbaren Ohrmarken versehen, so dass sie erkennbar bleiben und im Glauer Tal nicht gejagt werden.“ Die Maßnahme sei erfolgreich verlaufen und erforderlich geworden, „nachdem sich bei einer tierschutzrechtlichen Überprüfung herausstellte, dass das Gehege deutlich zu klein ist und am Standort auch nicht erweitert werden kann“.

Alternativstandorte im Bezirk seien für das Gehege nicht verfügbar gewesen. Darüber hinaus sei das Bezirksamt nicht dafür ausgerüstet, um eine dauerhaft sachgerechte Pflege sicherzustellen und die Tiere im Franckepark vor menschlichem Fehlverhalten zu schützen. „Wir verstehen, dass einige Anwohnende die Tiere gern in ihrer Nähe behalten hätten. Angesichts der nicht tiergerechten Ausstattung und Betreuungsmöglichkeit im Franckepark mussten wir aber im Sinne des Tierwohls handeln. Im Glauer Tal leben die Tiere nun endlich in einem artgerechten Gehege und werden fachgerecht betreut”, erklärt Christiane Heiß.

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