Gemeinschaftsgarten "Himmelbeet" startet in die Saison

Felix Lodes vom Himmelbeet-Team brachte Lieselotte Habeck-Tropfke und Hans von Rüden zurück ins Seniorenheim Goldenherz. Die Pflanzschilder für ihre Blumentöpfe haben sie zuvor mit Anna Falkenstein vom Projekt "Wir im Quartier" gestaltet.
  • Felix Lodes vom Himmelbeet-Team brachte Lieselotte Habeck-Tropfke und Hans von Rüden zurück ins Seniorenheim Goldenherz. Die Pflanzschilder für ihre Blumentöpfe haben sie zuvor mit Anna Falkenstein vom Projekt "Wir im Quartier" gestaltet.
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Wedding. Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten "Himmelbeet" in der Ruheplatzstraße 12 startet Anfang Mai in die Gartensaison. 160 Hochbeete werden jetzt wieder fit gemacht. Kiezbewohner beackern hier ihre kleinen Oasen und bauen Obst, Gemüse oder Kräuter an.

Die Pachtbeete in dem Gemeinschaftsgarten sind alle schon vergeben. Doch auf der großen Fläche unweit vom Leopoldplatz gibt es auch einen Gemeinschaftsgarten, bei dem jeder mitmachen kann. Am 20. März hat das Himmelbeet-Team auf dem Wochenmarkt Leopoldplatz Sämlinge und Saatgut an interessierte Gartenfreunde vergeben. Sie züchten in den kommenden Wochen Kapuzinerkresse, Grünkohl, Brunkwinde und Anis-Ysop zu Hause an und bringen die Pflanzen zum Eröffnungsfest am 2. Mai in die Himmelbeet-Oase.

Auch zwölf Senioren vom Pflegeheim Goldenherz machen mit und wollen zukünftig gärtnern. In dem neuen generationenübergreifenden Projekt wollen die Himmelbeet-Macher Kinder und Senioren zusammenbringen. "Junges Grün und altes Wissen" heißt das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt. Künstlerisch begleitet wird es vom "Wir im Quartier"-Team, das im Auftrag des Quartiersmanagements Pankstraße Kunst und Kulturaktionen im Kiez organisiert. Die Senioren haben nicht nur die Pflanzbecher bekommen, sondern auch Pflanzenschilder gestaltet. Geplant war, dass sie das gemeinsam mit einer Willkommensklasse der Leo-Lionni-Schule machen. Doch wie Himmelbeet-Projektleiter Felix Lodes sagt, waren die 24 Flüchtlingskinder nicht gekommen. Die Schule hatte wohl Personalprobleme an dem Tag, so Lodes. Auch wenn der gemeinsame Auftakt nicht geklappt hat, soll es in den kommenden Monaten weitergehen. Die Senioren und Schüler sollen sich regelmäßig treffen. Nicht nur im Himmelbeet-Garten, wo weitere Aktionen geplant sind. Eine Idee ist zum Beispiel, dass die Schüler, die kaum Deutsch sprechen, im Hof des Seniorenheims Goldenherz in der Maxstraße gemeinsam mit den Bewohnern Hochbeete bauen und einen kleinen Garten anlegen. So etwas würde Lodes auch gern auf dem Schulhof der Leo-Lionni-Schule in der Müllerstraße machen.

Informationen zum Himmelbeet unter www.himmelbeet.de.
Dirk Jericho / DJ
Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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