Primo-Levi-Gymnasium will Neubau
Noch ist das Vorgehen bei der Sanierung der alten Schulgebäude unklar

Das Primo-Levi-Gymnasium soll in absehbarer Zeit saniert werden. Und außerdem könnte es um einen Neubau erweitert werden. Das hängt allerdings von der Klärung einer wichtigen Grundstücksfrage ab.

Noch immer ist deshalb unklar, ob es diesen Neubau geben wird. Derzeit hat das Weißenseer Gymnasium zwei Schulhäuser: in der Pistoriusstraße 133 und in der Woelckpromenade 38. Beide Gebäude müssen umfassend saniert werden. Die Idee von Bezirk, Schulleitung und Elternvertretung: Damit der Schulbetrieb ohne große Beeinträchtigungen weiterlaufen kann, sollte auf dem derzeit brach liegenden Grundstück Woelckpromenade 8-10 ein neues Schulgebäude entstehen.

Das Grundstück Woelckpromenade 8-10 liegt so ideal, dass mit dem alten Schulhaus und der Schulsporthalle an der Woelckpromenade ein neuer Schulcampus für das Gymnasium auf Dauer entstehen würde. Das Schulhaus in der Pistoriusstraße 133 könnte dann nach der Sanierung als Gymnasium aufgegeben und als neue Grundschule eröffnen. Diese Variante von Sanierung und Neubau wird von allen Beteiligten im Bezirk favorisiert. Denn die Alternative wäre eine Sanierung beider Schulhäuser bei laufendem Betrieb.

Mit diesen Argumenten wandten sich die Elternvertreter kürzlich an Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU). Dieser teilte ihnen mit, dass der Bezirk nach wie vor die „Sanierung-plus-Neubau-Lösung“ präferiere. Man habe bereits Schritte eingeleitet, auch bei der Anmeldung der Investitionsplanung sei der Neubau berücksichtigt. Allerdings gehört das Grundstück Woelckpromenade 8-10 nicht dem Land Berlin. Es befindet sich im Eigentum der Sanus AG. Das Land müsste dieses Grundstück also erst einmal erwerben. Die Sanus AG plant ihrerseits die Errichtung eines Wohnungsneubaus. Ein Bauantrag für dieses Vorhaben wurde bereits eingereicht, aber erst einmal abgelehnt. Und gegen die Versagung der Baugenehmigung läuft ein Widerspruchsverfahren.

Auf Anfrage der Berliner Woche lässt das Immobilienunternehmen mitteilen: „Die Sanus AG plant auf dem Grundstück der Woelckpromenade 8-10 nach wie vor die Errichtung eines Wohnneubaus. Aktuell befindet sich die Sanus AG aber auch parallel in Verhandlungen mit Schulstadtrat Kühne zum Erwerb des Grundstückes, um es als Schulstandort zu entwickeln.“

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