Singen und Malen verbinden
Brotfabrik am Caligariplatz baut seine inklusiven Angebote aus

Hier existiert bereits das Inklusive Kreativatelier, und ab Frühjahr probt hier ein inklusiver Chor.
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  • Hier existiert bereits das Inklusive Kreativatelier, und ab Frühjahr probt hier ein inklusiver Chor.
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Die Brotfabrik wird in den kommenden beiden Jahren seine inklusiven Angebote weiter ausbauen. „Dafür bekommen wir jetzt auch eine Förderung von der Aktion Mensch“, freut sich Projektkoordinatorin Ines Bauer.

Als neues Projekt soll im Frühjahr ein inklusiver Chor an den Start gehen. „In diesem sind uns Menschen mit und ohne Handicap, aus allen Generationen und Nationen willkommen“, sagt Iris Bauer. Geleitet wird dieser Chor von Charlotte Gubig, einer jungen talentierten Musikerin. Interessierte melden sich einfach unter Tel.  471 40 01 oder per E-Mail an ib@brotfabrik-berlin.de. „Willkommen sind uns alle, die gemeinsam mit anderen singen möchten“, sagt Iris Bauer. „Unser Ziel ist es nicht, auf große Auftritte hinzuarbeiten. Es geht uns vielmehr um das Gemeinschaftserlebnis, um die Begegnung mit anderem Menschen.“

Dieses Ziel verfolgt die Brotfabrik auch mit seinem zweiten Projekt, das von der Aktion Mensch gefördert wird, dem Inklusiven Kreativatelier. Dort können sich alle malend und zeichnend betätigen, die in ihrer Freizeit einem künstlerischen Hobby nachgehen möchten. Aufgebaut wurde es 2016 im Innenhof der Brotfabrik. Es ist ein ökologisches Bauwerk, das aus Lärchenholz, Lehm-Innenputz und begrüntem Dach besteht. Dieses Atelier wird sich noch weiter zu einem Kunsttreffpunkt für Jung und Alt, Menschen mit und ohne Handicap, Menschen mit und ohne Fluchterfahrung entwickeln.

Zum Kennenlernen des Ateliers sind Hobbykünstler montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 20 Uhr willkommen. Näheres ist auf brotfabrik-berlin.de/inklusivatelier zu erfahren.

Neben diesen beiden ständigen Inklusionsangeboten plant das Team der Brotfabrik für November außerdem noch ein inklusives Filmfestival. Auf diesem werde dann unter dem Motto „Was ist normal?“ der Normbegriff hinterfragt, erklärt Iris Bauer.

Hier existiert bereits das Inklusive Kreativatelier, und ab Frühjahr probt hier ein inklusiver Chor.
Das Kulturzentrum Brotfabrik. Hinter seiner Fassade befindet sich das Inklusive Kreativatelier, und ab dem Frühjahr probt hier ein inklusiver Chor.

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