„Wir sind überall“
Schornsteinfeger hissen Regenbogenfahne

Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek und Bürgermeister Reinhard Naumann hissen vor der Schornsteinfeger-Innung die Regenbogenfahne. Damit wollen die Berliner Schornsteinfeger ein Zeichen für mehr Toleranz setzen.
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Die Berliner Schornsteinfegerinnung demonstriert anlässlich der Pride Weeks Offenheit und Toleranz. Auf dem Gelände der Innung in der Westfälischen Straße haben Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek und Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) die Regenbogenfahne gehisst.

Seit den 70er-Jahren ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. Sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht. Auf dem Grundstück der Schornsteinfegerinnung an der Westfälischen Straße 87 beziehen Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks seit vier Jahren mit dem Hissen der Fahne Stellung. Der Akt soll eine Geste gegen Diskriminierung von Schwulen und Lesben sein, sagt Norbert Skrobek. Er erklärt weiter, dass der Pressesprecher der Innung homosexuell ist. „Wir wollen unseren Kollegen unterstützen, denn leider ist es noch längst nicht so, dass andere Lebensformen von jedem akzeptiert werden“, sagt Skrobek. Reinhard Naumann fügt hinzu: „Wir sind überall – auch im Handwerk. Das wollen wir mit dieser Geste zeigen."

Während der Pride Weeks, die in diesem Jahr bis zum 26. Juli stattfinden, werden in Charlottenburg-Wilmersdorf am 17. Juli weitere Regenbogenfahnen vor dem Rathaus in der Otto-Suhr-Allee sowie im Wilmersdorfer Dienstgebäude im Hohenzollerndamm gehisst.

Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek und Bürgermeister Reinhard Naumann hissen vor der Schornsteinfeger-Innung die Regenbogenfahne. Damit wollen die Berliner Schornsteinfeger ein Zeichen für mehr Toleranz setzen.
Bürgermeister Reinhard Naumann und Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek wollen mit der Regenbogenfahne Homosexuelle unterstützen.
Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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