Ausstellung über das Ehepaar Poelchau

Charlottenburg. Im Rathaus, Otto-Suhr-Allee 100, ist eine Ausstellung über das Wirken des NS-Widerstandskämpfers Harald Poelchau und seiner Ehefrau Dorothee zu sehen. Das Ehepaar Poelchau half während der Zeit des Dritten Reichs etlichen von der Deportation bedrohten Menschen unterzutauchen und so dem sicheren Tod zu entgehen. Gestaltet wurde die Ausstellung von Charlottenburger Schülern unter Anleitung von Marion Wettach vom Café Nightflight des Evangelischen Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf. Neben den künstlerischen Entwürfen für das Gedenktafel-Relief entstanden mit Unterstützung des Rappers Matondo zwei Rap-Songs, die im Januar bei der Veranstaltung „denk!mal 2019“ im Abgeordnetenhaus aufgeführt wurden. In den Texten arbeiteten die Jugendlichen heraus, welche Werte das Handeln der Poelchaus prägten und was sich daraus für heute ableiten lässt. Die Ausstellung in der Rathausgalerie im 1. OG ist bis 27. Juni im Rathaus geöffnet, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. my

Autor:

Manuela Frey aus Charlottenburg

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