Schüler kickten vor über 1300 Fans: 44. Drumbo-Cup überzeugt auch mit Fairplay und Toleranz

Wo: Sporthalle Charlottenburg, Sömmeringstraße 29, 10589 Berlin auf Karte anzeigen

Das Jungenteam der Katharina-Heinroth-Grundschule aus Wilmersdorf hat den 44. Commerzbank Drumbo-Cup, Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für Grundschulen, gewonnen. Beim Finalturnier am 21. März vor über 1300 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle Charlottenburg sicherten sich die Schülerinnen der Charlotte-Salomon-Grundschule aus Kreuzberg bei den Mädchen den Titel.

Neben dem Pokal und einer Goldmedaille erhielten beide Siegermannschaften einen Gutschein über einen Trainingstag im Landesleistungszentrum des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) am Wannsee.

Die Silbermedaille bei den Mädchen erspielte sich die Käthe-Kollwitz-Grundschule aus Lichtenrade. Bei den Jungen landete die Scharmützelsee-Grundschule aus Schöneberg auf dem zweiten Rang. Den dritten Platz bei den Mädchen belegte die Hermann-Sander-Grundschule aus Neukölln. Bei der Vergabe der Bronzemedaille bei den Jungen war erneut eine Wilmersdorfer Schule top: Die Schüler der Judith-Kerr-Grundschule aus Schmargendorf sicherten sich Rang drei.

Traditionell wurde zudem von der Deutschen Olympischen Gesellschaft der Fair-Play-Preis vergeben. Die Schülerinnen der Hermann-Sander-Grundschule sowie die Schüler der Scharmützelsee-Grundschule freuten sich über diese ganz besondere Auszeichnung. Diese wurde ihnen von der ehemaligen Weltklasse-Leichtathletin Heike Drechsler und Matthias Bartsch, Mitglied im Wirtschaftsrat des BFV, überreicht.

Werte sind Fairplay, Toleranz und Leistungswille

„Im Verlauf eines Schuljahres ist der Drumbo Cup einer der Höhepunkte unter den Sportwettkämpfen für die Berliner Grundschüler“, betonte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Trotz Leidenschaft und Spieleifer hätten alle Mannschaften vor allem Teamgeist und Fairness gezeigt. „Somit werden mit dem Drumbo Cup auch soziale Kompetenzen gestärkt und ein wichtiger Beitrag für das Miteinander geleistet.“ Auch Bernd Schultz, Präsident des BFV, freute sich über eine 5000 Euro-Spende des Hauptsponsors für den Schulsport und die 44. Ausgabe des Turniers: „Der Berliner Sport ohne den Drumbo Cup ist kaum mehr vorstellbar.“ Das Turnier stehe insbesondere für Werte wie Fairplay, Toleranz und Leistungswillen.

363 Berliner Mannschaften hatten für den 44. Drumbo Cup gemeldet. 272 Jungen- und 91 Mädchenmannschaften aus 278 Berliner Schulen waren in dieser Saison bei diesem Traditionswettbewerb gestartet. Weit über 100.000 Schüler haben seit 1975 am Drumbo Cup teilgenommen, darunter ehemalige und aktuelle Fußball-Größen wie Jerôme und Kevin-Prince Boateng, Pierre Littbarski, Thomas Häßler und Christian Ziege.

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