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Partnerschaften für die Zukunft
Fachhochschulen eröffnen City Office

Das Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße 85 ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft.
Das Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße 85 ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft. (Foto: Regina Friedrich)

Sechs Berliner Fachhochschulen wollen ihre wissenschaftlichen Kompetenzen effektiver mit der Wirtschaft und der Gesellschaft vernetzen.

Das Ludwig-Erhard-Haus ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft. Seit dem 2. Juli gibt es dort mit dem City Office eine weitere zentrale Anlaufstelle, um Wissenschaft und Wirtschaft zueinander zu bringen. Die Alice Salomon Hochschule Berlin, Beuth-Hochschule für Technik Berlin, Evangelische Hochschule Berlin, Katholische Hochschule für Sozialwesen, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin haben sich zum Verbund BIT6 – Berlin Innovation Transfer zusammengeschlossen. Mit dem Verbund soll die Verzahnung zwischen den Fachhochschulen, der Wirtschaft und der Gesellschaft gefördert werden, um die Innovationskraft Berlins zu stärken, so der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach.

Die sechs Hochschulen betreten dabei auch Neuland, indem sie ihre vielfältigen Stärken bündeln und exzellente Rahmenbedingungen schaffen für den Transfer von Wissen, Ideen und Technologien. Für Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice Salomon Hochschule Berlin und Vorsitzender des BIT6, wird damit auch das Fundament für neue, zukunftsweisende Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Gesellschaft gelegt.

Die im Verbund vertretenen Hochschulen wollen auch noch stärker in Netzwerke mit Unternehmen, Verbänden, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft eingebunden werden. Schwerpunkte sind dabei die Handlungsfelder „Gesundes Leben“, „Soziale Teilhabe, Sicherheit und Integration/Inklusion“ und „Urbane Technologien und Produktion“. Das neue Gründungszentrum des BIT6-Verbundes auf dem gemeinsamen Gründungscampus am Standort Siemensstadt will zudem die Ansiedlung neuer kreativer Start-ups fördern.

Neben dem City Office sind ein TransferMobil sowie ein Büro- und Ausstellungscontainer geplant, um an Orten wie Messen, in Gewerbegebieten oder im Kiez gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen und für sie zu werben.

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung unterstützt den BIT6-Verbund mit 400 000 Euro.

Weitere Informationen gibt es auf www.bit6.de.

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