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U3 fährt ab 7. Mai bis Warschauer Straße

Endstation Nollendorfplatz: Das gilt für die meisten Züge der U3 ab Mai nicht mehr.
Endstation Nollendorfplatz: Das gilt für die meisten Züge der U3 ab Mai nicht mehr.

Ein Weiterführen der U-Bahnlinie 3 vom Nollendorfplatz bis zur Warschauer Straße ist bereits seit einigen Monaten in der Diskussion (wir berichteten). Jetzt ist das Vorhaben offiziell. Voraussichtlich ab dem 7. Mai werde es diese Streckenverlängerung geben, teilte die BVG mit.

Konkret sollen die Züge tagsüber von Montag bis Freitag im Fünf-Minuten-Takt zwischen Krumme Lanke und Warschauer Straße verkehren. Früh am Morgen, spät am Abend sowie Sonnabend und Sonntag sind sie alle zehn Minuten unterwegs. Lediglich bis etwa 6 Uhr, am Wochenende 10 Uhr, in der Zeit vor Betriebsschluss sowie während des durchgehenden Verkehrs Freitag- und Sonnabendnacht fährt die U3 wie bisher nur bis zum Nollendorfplatz.

Ab Wittenbergplatz verläuft die Streckenführung parallel zur U-Bahnlinie 1. Die bleibt natürlich ebenfalls, allerdings mit jetzt veränderten Taktzeiten. Von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss gilt dann einheitlich ein Abstand von zehn Minuten, im Wochenend-Nachtverkehr sind es 15 Minuten.

Auf der künftigen Parallelstrecke sei dann alle drei bis vier Minuten mit einem Zug zu rechnen, streichen die Verkehrsbetriebe heraus. Das wäre deutlich häufiger als bisher. Zudem entfalle für viele Fahrgäste das Umsteigen am Wittenberg- oder Nollendorfplatz. Das gilt nicht zuletzt für viele Studierende der Freien Universität, die in Kreuzberg oder Friedrichshain wohnen.

Das Land Berlin hat als Aufgabenträger das neue Verkehrskonzept bestellt. Damit es pünktlich starten kann, sind nicht nur technische Vorbereitungen nötig. Auch die Liniennetzpläne sowie das Informations- und Leitsystem sowohl in den Bahnhöfen und Zügen als auch online müssen aktualisiert werden.

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