75 Meter geplant
Bezirksamt lässt am Vorplatz des Zentralfriedhofs Spuren für Radler bauen

Einen kleinen Bogen müssen Besucher des Zentralfriedhofs an der Gudrunstraße aktuell machen – an den Absperrungen vorbei. Dort entsteht ein Radweg.
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  • Einen kleinen Bogen müssen Besucher des Zentralfriedhofs an der Gudrunstraße aktuell machen – an den Absperrungen vorbei. Dort entsteht ein Radweg.
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Die Verkehrs- und Parksituation vor dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit der Endhaltestelle der Buslinie 256 wird sich in den kommenden Monaten verändern. Aktuell baut das Bezirksamt dort einen Radweg.

Manch Kiezbewohner dürfte das Aufstellen der Absperrungen besorgt verfolgt haben. Denn die Großbaustelle der Berliner Wasserbetriebe (BWB), die im Nibelungenviertel für einige Einschränkungen gesorgt hatte, dauerte gut zwei Jahre und ist noch nicht allzu lange Geschichte.

Seit Kurzem lässt nun das Lichtenberger Straßen- und Grünflächenamt nahe der Rüdigerstraße einen beidseitigen Radweg errichten, die Spur führt direkt am Eingangsportal der zentralen Ruhestätte vorbei, die auch als Sozialistenfriedhof bekannt ist. Sie soll die Lücke zwischen dem Fuß- und Radweg westlich des Friedhofs zur Allee der Kosmonauten und dem Weg Richtung Osten zur Rhinstraße hin schließen.

„Nach dem Abschluss der Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe konnte der Bezirk nun endlich mit den Bauarbeiten für das letzte Teilstück der übergeordneten Radwegverbindung beginnen“, erklärt der zuständige Stadtrat Wilfried Nünthel (CDU). Errichtet werde der 75 Meter lange Weg für rund 139 000 Euro. Damit komme der Bezirk seinem selbstgesteckten Ziel, die gleichberechtigte Teilhabe aller Straßenverkehrsteilnehmer zu ermöglichen, ein Stück näher.

Läuft alles nach Plan, sollen die wesentlichen Arbeiten bis Mitte November abgeschlossen sein. Die Wege und Zufahrten zur benachbarten Kleingartenanlage „Alwin Bielefeldt“ und zum Friedhof bleiben während der gesamten Bauphase erhalten, verspricht der Stadtrat.

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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