Zauberwald für Kinder
Neuer Spielplatz in Alt-Lichtenberg, direkt am Landschaftspark

Mitten im Grünen liegt der neue Spielplatz – allerdings ist er vom Landschaftspark noch durch einen Zaun getrennt.
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Der Spielplatz liegt direkt hinter dem neuen Wohnquartier an der Gotlindestraße, er steht aber nicht nur dessen kleinen Bewohnern offen: Zwischen dem Lindenhof und dem Landschaftspark Herzberge gibt es jetzt einen Kletter-, Schaukel- und Rutschparcours namens Zauberwald.

Um hinzugelangen, müssen Eltern mit ihrem Nachwuchs aber erst einmal das nagelneue Wohnensemble durchqueren. Der Landschaftspark Herzberge mit seinen Wäldchen und Streuobstwiesen grenzt zwar unmittelbar an den erst jüngst eröffneten Spielplatz, die Anlage und der Lindenhof sind aber durch einen Zaun davon getrennt – noch jedenfalls.

Direkte Parkanbindung

Für 2020 ist der zweite Bauabschnitt geplant, dann soll eine barrierefreie Anbindung an den Fuß- und Radweg des Parks kommen. „Der Spielplatz wird zum Bindeglied der Stadtteile Alt-Lichtenberg und Fennpfuhl“, erklärt der für die Grünanlagen zuständige Stadtrat Wilfried Nünthel (CDU). 485 000 Euro hat das kleine Kinderparadies gekostet, die Kosten haben sich der Bezirk und die Wohnungsbaugesellschaft Howoge, Eigentümerin des Lindenhofs, geteilt. Gebaut wurde von Oktober vergangenen Jahres bis Ende Mai von der Firma Märkisch Grün, die Spielgeräte lieferte Zimmer.Obst Spielraumgestaltung. Vom Büro geskes.hack Landschaftsarchitekten stammt die Planung der Gesamtanlage – zuvor hatte von März bis Juni 2017 ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren stattgefunden.

In drei Workshops konnten Kinder und Jugendliche ihre Ideen und Wünsche kundtun. Das Motto Zauberwald gab das Grünflächenamt vor, weil es zu Ort und Umgebung passen sollte. Mitgemacht haben die Besucher der Kita Singemäuse in der Gotlindestraße, zwei dritte Klassen der Selma-Lagerlöf-Grundschule in der Rüdigerstraße und eine siebte Klasse aus der Schule am Rathaus. Ihre Vorstellungen finden sich jetzt auf der holzgeprägten Spielanlage wieder: Es ist eine Burg aus Baumhäusern und Türmen mit Hängebrücken und -matten, Kletterwänden, Netzen, Schaukeln und Rutsche.

Bau gegen den Defizit

Das Bezirksamt hatte den Anwohnern die Spielplatzplanungen in einer öffentlichen Info-Veranstaltung vorgestellt, weil das damals neu entstehende Wohnquartier Lindenhof an der Gotlindestraße 2–20 laut Bebauungsplan 11-60 in einer Versorgungseinheit mit einem hundertprozentigen Spielflächendefizit lag. „Zur Kompensation wurde im B-Plan ein öffentlicher Spielplatz festgesetzt“, so Stadtrat Nünthel. „Mit der Anbindung an das übergeordnete Wegesystem des Landschaftsschutzgebietes Herzberge steht der Spielplatz allen unterschiedlichen sozialen Nutzergruppen zur Verfügung.“

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