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Sechs Sporthallen eröffnen bald wieder, andere werden saniert

Läuft alles nach Plan, soll die Sporthalle im Juni wieder in Betrieb gehen.
Läuft alles nach Plan, soll die Sporthalle im Juni wieder in Betrieb gehen. (Foto: Berit Müller)

Freizeitsportler, Schüler und Vereine warten schon ungeduldig drauf: Sechs Lichtenberger Sporthallen sind in den vergangenen Monaten grundsaniert worden und sollen demnächst wieder in Betrieb gehen. Andernorts schließen Sportstätten wegen dringend notwendiger Bauarbeiten.

Am teuersten war die Instandsetzung der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz. 4,9 Millionen Euro aus dem Sportstättensanierungsprogramm sind in runderneuerte Umkleiden, den Sanitärbereich, in Haustechnik und Fassaden geflossen. Die Wiedereröffnung und Übergabe des Gebäudes ist nach Angaben des Bezirksamtes Lichtenberg für Juni dieses Jahres geplant.

Bereits im April sollen die Sporthallen in der Ehrenfelsstraße 36 und in der Lincolnstraße 67 fertig saniert sein. 2,5 Millionen beziehungsweise 2,3 Millionen Euro haben dort die Bauarbeiten zur Grundinstandsetzung gekostet. Läuft alles weiter planmäßig, können drei weitere Projekte im Juli abgeschlossen werden: Wieder in Betrieb gehen dann die Sporthallen in der Bernharnd-Bästlein-Straße 22 (Kosten: 2,3 Millionen Euro), in der Massower Straße 39 (2,7 Millionen Euro) und in der Rüdickenstraße 24, wo 2,1 Millionen Euro verbaut wurden.

Während das Bezirksamt hinter die oben genannten Projekte Häkchen machen kann, beginnen an fünf Lichtenberger Sportstandorten die Arbeiten zur Grundinstandsetzung – mit einem Kostenaufwand von insgesamt rund 15 Millionen Euro. Jeweils bis mindestens Anfang 2019 geschlossen bleiben die Hallen Bernhard-Bästlein-Straße 56, Dolgenseestraße 42, Franz-Jakob-Straße 8, Franz-Mett-Straße 18 und die Halle 2 in der Wustrower Straße 26.

Fünf Millionen Euro hat zudem ein neues Gebäude am Römerweg 30-32 gekostet, das im Sommer dieses Jahres eröffnen soll. Im Zuge des Modellvorhabens zum beschleunigten Schulneubau des Berliner Senats entstehen bis 2019 beziehungsweise 2020 zwei weitere Sporthallen im Bezirk: An der Konrad-Wolf-Straße 11 und an der Sewanstraße 42, wo der Neubau das alte Funktionsgebäude ersetzt.

Ebenfalls im Jahr 2021 sollen die Erweiterungsbauten für Schule und Sporthalle am Römerweg 120 in Betrieb gehen. Und in noch fernerer Zukunft plant der Bezirk einen Schulneubau samt Sporthalle am Standort Wartiner Straße 1-3 mit einem Investitionsvolumen von 34,4 Millionen Euro.

Läuft alles nach Plan, soll die Sporthalle im Juni wieder in Betrieb gehen.
Die Sporthalle Am Fennpfuhl ist eine von sechs Hallen, die in diesem Jahr nach Sanierungsarbeiten wieder eröffnet werden.
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