Schulgründungsprojekt auf dem Campus Hedwig in Alt-Hohenschönhausen
SozDia Stiftung Berlin lädt zum Tag der offenen Tür am 24. September ein

Über das Konzept und den Planungsstand der Grundschule auf dem Campus Hedwig in Alt-Hohenschönhausen informiert die SozDia Stiftung Berlin am 24. September im Rahmen eines Tags der offenen Tür.
Die Schule in freier Trägerschaft wird inklusiv sein, ein evangelisches Profil haben und ein Ganztagsbetreuungsangebot bis mindestens 16 Uhr bieten. Mit Platz für bis zu zehn altersgemischte Lerngruppen der Jahrgangsstufen eins bis sechs soll sie ein individualisiertes Lernen in Projekten, Lernwerkstätten und mit Wochenplänen ermöglichen. Bereits ab dem kommenden Schuljahr 2021/22 wird in nahe gelegenen Übergangsräumlichkeiten mit einer ersten Lerngruppe für Erstklässler gestartet.

Der Tag der offenen Tür richtet sich vor allem an Familien und Eltern mit Vorschulkindern, die auf der Suche nach einer Alternative zu ihrer Einzugsgrundschule sind. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr bzw. von 16.30 bis 18.30 Uhr auf dem künftigen Schulgelände in der Hedwigstraße 10, in 13053 Berlin-Hohenschönhausen, selbst ein Bild zu machen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Für Kinder wird es unter anderem ein Schnupper-Lernangebot geben.
Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail für eines der beiden zweistündigen Zeitfenster wird corona-bedingt gebeten: stefanie.kaske@sozdia.de.

Der Neubau für die künftige Grundschule am Campus Hedwig soll ein architektonisch und inhaltlich integrierter Teil des bestehenden Campus Hedwig werden und das vorhandene Angebot der SozDia an diesem Standort ergänzen. Der Campus Hedwig besteht derzeit aus der Kita Hedwig, dem Stadtteilzentrum HEDWIG und der FLEXiblen Erziehungshilfe. Zudem ist eine Doppelnutzung geeigneter Räumlichkeiten des neuen Gebäudes geplant, etwa für Seniorengymnastikkurse oder als Veranstaltungsort für kulturelle Angebote. Diese und mehr Ideen hat die SozDia im Rahmen eines mehrphasigen Beteiligungsprozesses mit Unterstützung durch das Architekturbüro „Die Baupiloten“ ermittelt, in welchem es um die Bedarfe und Ansprüche an das Schulgebäude ging. Die Anwohner*innen und potenziellen Nutzer*innen von Beginn an einzubeziehen, entspricht der Arbeitsweise der sozialdiakonischen Trägerin von rund 50 Einrichtungen in Berlin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Kinder-, Jugend-, Familien- und Gemeinwesenarbeit.

Mit der Schulneugründung reagiert die SozDia auf einen wachsenden Bedarf. „Wir sehen nach der Schulentwicklungsplanung für den Bezirk Lichtenberg eine hohe Zahl an benötigten Schulplätzen“, sagt Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der seit 30 Jahren bestehenden SozDia Stiftung Berlin. „Die Grundschule am Campus Hedwig wird eine Schule für alle sein. Sie soll ein lebendiger Ort der Begegnung, des sozialen Miteinanders und der Gemeinschaft werden, an dem künftige Schüler*innen Vielfalt als Normalzustand erleben und einen friedlichen und toleranten Umgang miteinander lernen.“

Campusgemeinschaft mit inklusiver Schule

Vom Gemeinschaftsgedanken und insbesondere vom inklusiven Ansatz fühlt sich auch Michaela Krethe angesprochen. Ihre beiden Söhne besuchen seit einem Jahr die Kita Hedwig und wenn es nach ihr geht, werden sie zu den ersten Schülern der Grundschule am Campus Hedwig gehören. „Dass eine Vielzahl von Möglichkeiten geboten wurden und nach wie vor bestehen, sich aktiv an der Planung der Grundschule zu beteiligen, empfinde ich als großartige Möglichkeit für Eltern, Pädagog*innen und die Nachbarschaft“, erklärt die vor fünf Jahren aus Kreuzberg Zugezogene und ergänzt: „Ich wünsche mir für Hohenschönhausen nicht nur ein vielfältigeres Kiez- und Kulturleben sondern auch ein stärkeres Miteinander, eine Gemeinschaft. Und dafür sehe ich am Campus Hedwig durch die Vielzahl der SozDia-Einrichtungen und die generationsübergreifenden Angebote eine Chance, für die ich mich gerne engagiere.“

Deshalb bringt sie sich auch ehrenamtlich beim Schulgründungsprojekt ein. So hat sie nicht nur an den Beteiligungs-Workshops und Informationsveranstaltungen teilgenommen, sondern unterstützt die Projektkoordination insbesondere beim Thema inklusive Schule. „Mein jüngerer Sohn hat aufgrund seiner körperlichen Behinderung besondere Bedürfnisse. Für ihn würde eine sogenannte barrierefreie Einrichtung nicht reichen. Um rollstuhlgerecht zu sein, braucht es schon deutlich mehr und so eine Grundschule gibt es noch nicht in unserer Nähe. Also steuere ich mein Know-how gern bei und schätze es im Gegenzug sehr, ein offenes Ohr für die Belange von körperlich behinderten Kindern im Schulalltag zu finden“, so Michaela Krethe. Dass die Förderung von sozialem Engagement und Gemeinschaftssinn im Konzept verankert ist und Demokratie sowie Beteiligung im Schulalltag gelebt werden sollen, macht dieses alternative Schulangebot für die zweifache Mutter zusätzlich unterstützenswert.

Als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Grundschule am Campus Hedwig und die Anmeldung zum Tag der offenen Tür steht Stefanie Kaske unter stefanie.kaske@sozdia.de oder telefonisch unter 030 - 28 47 010 010 zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.sozdia.de/Grundschule-am-Campus-Hedwig.2326.0.html.

Autor:

SozDia-Stiftung Berlin - Gemeinsam Leben Gestalten aus Lichtenberg

Pfarrstraße 92, 10317 Berlin
+49 30 5779766
info@sozdia.de
Webseite von SozDia-Stiftung Berlin - Gemeinsam Leben Gestalten
following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Beitragsempfehlungen

Gesundheit und MedizinAnzeige
In einem Notfall muss alles ganz schnell gehen.

Caritas-Klinik Dominikus Berlin-Reinickendorf
Aus dem Alltag einer Notärztin

Bei einem Notfall sind die ersten Minuten entscheidend. In Sekundenschnelle muss der Notarzt Entscheidungen treffen und lebensrettende Maßnahmen einleiten. Oft kann er in letzter Minute helfen, doch manchmal gelingt es auch nicht. Nerven wie DrahtseileBei aller Hektik braucht es Nerven wie Drahtseile, um ruhig und konzentriert zu bleiben. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Notfallmedizin zu einer eigenen, hochspezialisierten Fachrichtung weiterentwickelt – immer mit dem Ziel zu helfen, weil jede...

  • Bezirk Reinickendorf
  • 11.05.22
  • 90× gelesen
Gesundheit und MedizinAnzeige
Dr. Michael Pieschka
3 Bilder

Caritas.EndoskopieZentrum.Berlin
Warum eine Darmspiegelung Leben retten kann

Die Experten des Caritas.EndoskopieZentrum.Berlin geben Antworten rund um das Thema Darmspiegelung und Darmkrebsvorsorge. Gemeinsam leiten Dr. Michael Pieschka und Dr. Christian Breitkreutz das Endoskopiezentrum der Caritas Gesundheit an den Standorten in Reinickendorf und Pankow. Warum ist Darmkrebsvorsorge sinnvoll? Dr. Pieschka: Darmkrebs ist ein „stiller“ Krebs – wenn man ihn bemerkt, ist es fast immer zu spät. Deshalb ist Vorsorge so wichtig. Über 90 Prozent der bösartigen...

  • Pankow
  • 09.05.22
  • 102× gelesen
Gesundheit und MedizinAnzeige
Die fortschreitende Digitalisierung erleichtert unser Leben immer mehr. Kein Wunder also, dass auch die Telemedizin immer mehr Befürworter verzeichnet.

Für Ärzte und Patienten
10 Vorteile von Telemedizin

Die fortschreitende Digitalisierung erleichtert unser Leben immer mehr – egal ob es um Bankangelegenheiten, Behördengänge oder die Inanspruchnahme von Lieferdiensten geht. Kein Wunder also, dass auch die Telemedizin immer mehr Befürworter verzeichnet (Quelle: ntv.de). Gerade in Zeiten von Pandemien wird besonders deutlich, wie wichtig die Telemedizin ist – und was sie alles leisten kann. Doch wo genau liegen ihre Vorteile? In diesem Artikel werden wir die Vorzüge der Telemedizin genauer unter...

  • Bezirk Mitte
  • 07.04.22
  • 369× gelesen
WirtschaftAnzeige
Wir beraten Sie gern und heben uns daher ab, Ihre Individualität auch auf dem letzten Weg zu wahren.
3 Bilder

Wir sind für Sie da
Für einen Abschied nach Ihren Vorstellungen

„Die Beerdigung soll ganz einfach sein - auf der grüne Wiese, anonym. Keiner, soll sich um eine Grabpflege kümmern und es soll günstig sein.“ Diesen oder ähnliche Sätze hören wir öfter von unseren Kunden. Wir, Theodor Poeschke Bestattungen, führen nicht nur aus, sondern beraten Sie umfangreich über die neuen, pflegefreien und oft deutlich günstigeren alternativen Bestattungsmöglichkeiten. So sparen Sie leicht 500 bis 600 Euro. Wir sind für Sie da, damit Sie auf Ihre Art Abschied nehmen können....

  • Bezirk Spandau
  • 04.05.22
  • 152× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.