Warmes Essen und warme Worte
Hertha BSC unterstützt jeden Donnerstag den Caritas-Foodtruck auf dem Alexanderplatz

Beim Start der Aktion im Dezember verteilte Hertha-Geschäftsführer Carsten Schmidt auch Tüten mit Hygieneartikeln.
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  • Beim Start der Aktion im Dezember verteilte Hertha-Geschäftsführer Carsten Schmidt auch Tüten mit Hygieneartikeln.
  • Foto: Caritas/Walter Wetzler
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Seit dem Sommer versorgt der Caritas-Foodtruck Obdachlose kostenlos mit warmen Mahlzeiten. Das Hilfsprojekt findet immer mehr Unterstützer. Seit Dezember ist auch der Fußballverein Hertha BSC unter ihnen.

Der Foodtruck bringt denjenigen Essen, für die es in Corona-Zeiten noch schlechter läuft als zuvor. Die Idee hatte die Caritas im Sommer, weil wegen der Corona-Pandemie viele Suppenküchen und andere Anlaufstellen für Obdachlose und Bedürftige geschlossen waren. Seit Juli rollt der Caritas-Foodtruck zu sozialen Einrichtungen und verteilt dort kostenlos Essen. Der Essenservice auf Rädern konnte mit Mitteln aus dem Corona-Soforthilfefonds der Aktion Mensch finanziert werden. Eigentlich war das Budget Ende 2020 aufgebraucht. Dass der mintgrüne Lastwagen der Cateringfirma „Mama and Sons“ weiter unterwegs ist und Mahlzeiten im Freien verteilt, verdankt die Caritas mehreren Sponsoren wie beispielsweise dem Getränke-Lieferdienst Durstexpress und der Firma Bio Company.

Nach Spendenaufrufen – unter anderem auch in der Berliner Woche und im Spandauer Volksblatt – kamen Ende des Jahres fast 40 000 Euro zusammen. Unter den Großspendern ist neben den Wasserbetrieben mit 10 000 Euro auch Berlins Urgestein Frank Zander. Der 78-jährige Sänger spendierte 20 000 Euro. Zander organisiert seit vielen Jahren mit Hunderten Ehrenamtlichen eine riesige Weihnachtsfeier für circa 3000 Obdachlose und Bedürftige im Neuköllner Estrel-Hotel. Doch das 26. Weihnachtsessen musste wegen Corona abgesagt werden. Deshalb unterstützt Zander nun das Caritas-Projekt.

Seit Dezember helfen außerdem auch die Fans von Hertha BSC. Der Fußballverein übernahm für die Donnerstag-Verteilung die Kosten der Mahlzeiten und hilft auch mit Ehrenamtlichen bei der Verteilung. Die Herthaner betreuen den Standort Alexanderplatz direkt am Eingang des Fernsehturms. Bedürftige bekommen dort bis Ende März warme Speisen.

Der Herthinho-Weihnchtsmann war zur Eröffnung auch dabei.
  • Der Herthinho-Weihnchtsmann war zur Eröffnung auch dabei.
  • Foto: Caritas/Walter Wetzler
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„Wir sind sehr froh darüber, dass unser Projekt ,Caritas-Foodtruck on Tour' so gut ankommt. Der Bedarf an Verpflegung für Obdachlose und bedürftige Menschen ist groß", sagt Caritas-Direktorin Ulrike Kostka. Das Sozialprojekt ist für alle eine Win-win-Situation. Denn der Imbisswagen der Firma „Mama and Sons“ könnte sonst wegen Corona nicht mehr rollen. Das junge Unternehmen, das eigentlich auf Festivals, bei Konzerten und anderen Großveranstaltungen Essen verkauft, hing wie viele Firmen in der Luft. Durch das gemeinsame Projekt mit der Caritas kann in der Weißenseer Küche wenigstens ein bisschen gearbeitet werden. Caritas-Foodtruck on Tour

Standorte und Öffnungszeiten

Der Foodtruck steht montags von 14 bis 16.30 Uhr auf dem Hof der Kirchengemeinde Marien Liebfrauen in der Wrangelstraße 50, dienstags von 13 bis 15 Uhr vor der Bahnhofsmission am Ostbahnhof, Erich-Steinfurth-Straße, S-Bahnbogen 8, mittwochs von 14 bis 15.30 Uhr vor der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, donnerstags von 13 bis 15 Uhr vor dem Fernsehturm am Alexanderplatz sowie freitags von 12 bis 13.15 Uhr vor dem Frauentreff „Evas Haltestelle“ in der Müllerstraße 126 und von 14 bis 15 Uhr auf dem Kirchvorplatz der Kirchengemeinde St. Marien in Spandau, Flankenschanze 45.

Weitere Informationen unter www.caritas-berlin.de/foodtruck. Wer das Projekt „Caritas-Foodtruck on Tour“ unterstützen möchte, kann auf das Spendenkonto vom Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V., Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE31 1002 0500 0003 2135 00, überweisen.

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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