Neukölln gibt viel Geld für Schulen, Straßen, Spielplätze und Sportanlagen aus

Neukölln. „Nicht nur auf Senatsebene wird vom ‚Jahrzehnt der Investitionen’ gesprochen, sondern auch bei uns in Neukölln“, sagt Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). Sie freut sich, dass 2017 viele Projekte an den Start gehen können.

Sechs große Neubauprojekte stehen auf dem Programm: die Buckower Leonardo-da-Vinci-Schule, die Erweiterungsbauten des Campus' Efeuweg und des Campus' Rütli, das Kinderclubhaus Dammweg 241, die Stadtbibliothek und die Seniorenfreizeitstätte in Rudow sowie der Ausbau des Verwaltungsstandortes der Abteilung Jugend und Sport am Buckower Damm 176. „Über die Hälfte unserer Schulen, nämlich 32, werden wir baulich verbessern“, so Giffey. Rund 37 Millionen Euro stünden dafür zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren seien bereits rund 230 Millionen Euro in die Bildungseinrichtungen geflossen. „So konnten wir im Gegensatz zu etlichen anderen Bezirken jegliche Schließung von Gebäudeteilen verhindern“, bilanziert die Bürgermeisterin.

Für Investitionen in Straßen und Grünanlagen stehen Neukölln in diesem Jahr rund 8,6 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir fassen 20 Straßen an, fünf Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die Erneuerung von Wegen in fünf Grünanlagen“, sagt Franziska Giffey. Außerdem werden zwei Kinderspielplätze im Norden des Bezirks von Grund auf erneuert und zwar die Flächen auf dem Wildenbruchplatz und an der Walterstraße 22. Auf sechs weiteren Spielplätzen werden Mitarbeiter des Bezirksamts die Spielgeräte instandsetzen.

Auch in Sachen Sport tut sich etwas. Fest eingeplant ist die Sanierung der Kunstrasenplätze auf dem Paul-Rusch-Sportplatz in Gropiusstadt und im Stadion Britz-Süd. Außerdem beginnt die Erneuerung des Umkleide- und Sanitärtrakts im Gropiusstädter Degewo-Stadion.

Schließlich geht es auch mit dem größten Vorhaben im Bezirk vorwärts. In diesem Jahr soll der zweite Abschnitt des Umbaus der Karl-Marx-Straße nahezu abgeschlossen werden. Dann geht es daran, den dritten Abschnitt vorzubereiten; er reicht von der Briese- bis zur Weichselstraße. sus

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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