Wie weiter am Brenner?
Vorschläge der Anwohner sind gute Basis für Konzept für den Andreas-Hofer-Platz

Der Andreas-Hofer-Platz soll attraktive werden. Um das zu erreichen, soll sich das Bezirksamt mit Anwohnern zusammensetzen und einen Plan für die künftige Gestaltung und Reinigung des Platzes erarbeiten, beschloss die BVV.

Das Bemerkenswerte daran ist, dass eine Gruppe von Anwohnern bereits detaillierte Ideen und Vorschläge erarbeitet hat. Diese schlossen sich vor einigen Jahren zur „Initiative Brennerberg“ zusammen. Brennerberg nennen die meisten Anwohner den Hügel. Er liegt mitten im Tiroler Viertel. Und diese Anhöhe mit ihrem Plateau ist das Naherholungsgebiet des Kiezes.

Auf den Wiesen sonnen sich Nachbarn. Kinder spielen mit Bällen auf dem Plateau. Es kann Tischtennis gespielt, gefeiert oder nur abgehangen werden. Doch leider wird der Brenner nicht regelmäßig gepflegt. Deshalb organisiert die Initiative auch immer wieder mal Arbeitseinsätze.

Damit sich auf dieser Grünanlage mit viel Potenzial endlich etwas bewegt, stellte die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Anfang des Jahres den Antrag, das das Bezirksamt ein Konzept für den Brennerberg erarbeiten soll. Dieses Konzept müsse zum einen Maßnahmen enthalten, wie der Platz künftig gemeinsam mit Anwohnern besser gepflegt werden kann, zum anderen solle es auch Vorschläge für die künftige Gestaltung des Andreas-Hofer-Platz enthalten.

Die von der „Initiative Brennerberg“ erarbeiteten Vorschläge könnten in dieses Konzept einfließen. In einem Bürgerbeteiligungsverfahren seien dann durch Nachbarn auch ergänzende Vorschläge einzubringen, meinen die Pankower Verordneten. Nach der Bürgerbeteiligung soll das Bezirksamt schließlich einen Zeit- und Maßnahmeplan für die Umsetzung erarbeiten und der BVV vorlegen.

Die Anwohner schlagen unter anderem die Sanierung der Tischtennisplatten vor. 23 neue Bäume könnten gepflanzt werden. Der Kinderspielplatz wäre aufzuwerten, Treppen zu sanieren und vieles mehr. Klar ist aber bereits jetzt, dass sich nicht alle Ideen zeitnah umsetzen lassen. Dazu müssen erst Mittel in die nächste Investitionsplanung des Bezirks eingestellt werden. Aber das Bezirksamt solle prüfen, ob sich für einige der Maßnahmen andere Finanzierungswege wie durch Spenden oder Fördermittel finden.

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