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Zu Fuß, mit Fahrrad oder Auto? Verkehrswissenschaftler befragen Kiezbewohner

Wie sieht das Mobilitätsverhalten der Pankower in ihren Kiezen aus? Das erforschen derzeit Verkehrswissenschaftler der Technischen Universitäten Dresden und Berlin.

Ziel ist es, möglichst konkrete Angaben über das aktuelle Mobilitätsverhalten in den Pankower Wohngebieten zu gewinnen. Sind die Kiezbewohner für alltägliche Erledigungen mehr mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs? Wie wird der öffentliche Nahverkehr genutzt? Und wo gibt es Probleme? Auf solche Fragen erwarten sich die Wissenschaftler Antworten. Die erhobenen Daten sollen dann in Mobilitätskonzepte einfließen, die helfen sollen, die Lebensqualität in den Kiezen zu erhöhen.

Die Befragung ist in eine seit Februar laufende, groß angelegte Haushaltsbefragung in ganz Berlin eingebunden. Die dabei gewonnenen Informationen über die Mobilitätsbedürfnisse sind von großer Bedeutung für ganz Berlin. Denn es werden aktuelle Erkenntnisse zum Verkehrsverhalten und wichtige Kennzahlen für zukünftige Stadt- und Verkehrsplanungen gewonnen. Die Erhebung der Informationen erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – Srv 2018“. Die Bewohner des Bezirks Pankow haben im Rahmen dieses Großprojektes die Möglichkeit, an einer kiezspezifischen Zusatzuntersuchung in ihrem Viertel teilzunehmen. Diese Untersuchung ist Teil des Projekts „MobilBericht“, das gemeinsam von der Bezirksverwaltung Pankow, der TU Berlin und Dresden bearbeitet wird.

Instrument für künftige Planungen

Aufbauend auf unterschiedlichen verkehrlichen Analysen entsteht demnächst eine bezirkliche Mobilitätsberichterstattung, die zukünftig als Planungsinstrument in Pankow genutzt werden soll. Die derzeit stattfindende Zusatzbefragung erfasst dabei, wie die Bewohner ihr Wohnumfeld bewerten und wie gut sie an wichtige Orte und Ziele gelangen können.

Die Verkehrswissenschaftler und das Bezirksamt bitten deshalb alle Pankower, die im Rahmen der Haushaltsbefragung um Auskünfte gebeten werden, sich im eigenen und im Interesse ihrer Nachbarn aktiv zu beteiligen. Nähere Informationen gibt es auf der Projektseite der TU Dresden http://asurl.de/13sp sowie auf der Projektseite der TU Berlin http://asurl.de/13sq.

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