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Alle Dreiecksplätze sollten einen Namen erhalten

Prenzlauer Berg. Zwei noch unbenannte Dreiecksplätze im Ortsteil sollen endlich Namen erhalten, und zwar die von verdienstvollen Frauen.

Das schlägt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor. Benannt werden sollte der Dreiecksplatz zwischen Naugarder, Hosemann- und Erich-Weinert-Straße und der zwischen Krüger-, Duncker- und Kuglerstraße. Die Auswahl der Namen, nach denen diese Plätze benannt werden, müsse in enger Zusammenarbeit mit dem Frauenbeirat des Bezirks erfolgen, so Daniela Billig, die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Weiterhin sollten in die Auswahl der Namen Vereine, Initiativen und Anwohner aus dem Kiez einbezogen werden.

Die Pankower Bezirkspolitik bemüht sich seit geraumer Zeit, mehr Straßen und Plätze nach Frauen zu benennen. Vor allem zentral gelegene Plätze sollen dabei berücksichtigt werden. Mit der Benennung des Minna-Flake-Platzes an der Ecke Gudvanger und Erich-Weinert-Straße wurde Ende 2015 ein erster Dreiecksplatz in Prenzlauer Berg nach einer Frau benannt. Im Zusammenhang mit der Benennung wurde das Leben und Wirken dieser engagierten Frau gewürdigt und öffentlich bekannt gemacht.

Mit der Benennung weiterer Plätze nach Frauen könnte diese Wirkung wiederholt werden, so Daniele Billig. Außerdem würde eine Benennung dafür sorgen, dass es zu keiner Verwechslung der dicht beieinander liegenden Dreiecksplätze kommt.

Die BVV entschied, dass sich der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung demnächst mit diesem Vorschlag befassen soll. BW

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