Gefälschte Produkte und Hehlerware gefunden
Flohmärkte kontrolliert

Neben der Witterung könnten auch die regelmäßigen Kontrollen zum Rückgang der Flohmarktstände an der Markstraße führen.
  • Neben der Witterung könnten auch die regelmäßigen Kontrollen zum Rückgang der Flohmarktstände an der Markstraße führen.
  • Foto: Bezirksamt
  • hochgeladen von Christian Schindler

In der vergangenen Woche hat die Polizei eine Bilanz ihrer Kontrollen auf den drei Trödelmärkten an der Markstraße gezogen.

Seit mehreren Wochen kontrollieren Beamte der Polizeiabschnitte 12 und 35 mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und den Ordnungsämtern Reinickendorf und Mitte drei Trödelmärkte in der Markstraße. Ziel ist es, Hehlerware und sogenannte Plagiate, also gefälschte Markenware, festzustellen und deren Besitz zu ahnden.

Bereits im November 2018 wurden bei einem Einsatz gestohlene Waren im Wert von mehreren Tausend Euro beschlagnahmt. Allein in diesem Januar wurden in vier Einsätzen 43 Bauwerkzeuge, 189 gestohlene Flakons Parfum, drei gestohlene Fahrräder sowie gestohlene Bekleidung im Wert von mehreren Hundert Euro beschlagnahmt. Am 27. Januar stellten die Dienstkräfte zudem Schmuck sicher, da der Verdacht bestand, dass es sich um Diebesgut handelt.

Weitere Kontrollen werden folgen

Neben zahlreichen Ermittlungsverfahren, eingeleitet durch die Ordnungsämter, leiteten Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Hehlerei und Verstoßes gegen das Markenschutzgesetz ein. Gegen die drei Betreiber der Flohmärkte wurden Zwangsgeldbescheide erlassen. Einsatzkräfte der beiden Abschnitte werden künftig weitere Kontrollen durchführen.

Der für das Ordnungsamt Reinickendorf und damit für zwei der Flohmärkte zuständige Stadtrat Sebastian Maack (AfD) ergänzt, dass in 18 Fällen der Handel mit Neuware (auf Flohmärkten grundsätzlich verboten) unterbunden und in vier Fällen die offene Auslage von Waren beanstandet wurde, die nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen. Darüber hinaus konnten, so Maack weiter, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und unerlaubter Waffenbesitz geahndet werden.

Zahl der Marktstände
hat abgenommen

Maack beurteilt die Situation rund um die Flohmärkte folgendermaßen: „Die vier Einsätze waren ausgesprochen erfolgreich und belegen die exzellente Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei. Erschreckend ist, dass wir auch beim vierten Einsatz in Folge und einer inzwischen deutlich geringeren Anzahl von Marktständen erhebliche Verstöße feststellen konnten. Dies zeigt, dass es sich hier nicht um klassische Flohmärkte handelt, sondern um Anziehungspunkte für Kriminelle aus ganz Europa. Dies werden wir dauerhaft nicht akzeptieren.“

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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