Grundsteinlegung in Ruhleben
Polizei bekommt neue Schießstände

So sehen die neuen Einsatztrainingszentren für die Berliner Polizei von außen aus.
  • So sehen die neuen Einsatztrainingszentren für die Berliner Polizei von außen aus.
  • Foto: pbr Planungsbüro Rohling AG
  • hochgeladen von Ulrike Kiefert

Nach dem Skandal um alte, schadstoffbelastete Schießstände der Berliner Polizei rüstet die Senatsinnenverwaltung jetzt bei der Technik auf. Für das erste der fünf neuen Einsatztrainingszentren wurde in Ruhleben der Grundstein gelegt.

Im ersten Bauabschnitt entsteht auf dem Gelände der Polizeiakademie an der Charlottenburger Chaussee eine modulare Raumschießanlage mit zwei Schießständen und insgesamt zwölf 25-Meter-Schießbahnen sowie Räumen zum Simulationsschießen mit Laserwaffen und für Schulungen. Im Dezember soll die neue Anlage fertig sein und den Polizisten ab Januar kommenden Jahres für Schießübungen zur Verfügung stehen.

Die Bauten
kosten rund 40 Millionen Euro

Im zweiten Bauabschnitt werden die drei vorhandenen Schießstände saniert und erweitert. Nach Abschluss der Arbeiten soll es dann im neuen Einsatztrainingszentrum Ruhleben sechs Schießstände mit 27 Schießbahnen geben. Die Baukosten liegen bei rund 40 Millionen Euro. Innensenator Andreas Geisel (SPD) betonte bei der Grundsteinlegung am 27. Mai mit Polizeipräsidentin Barbara Slowik, wie wichtig eine „bestens ausgebildete Polizei“ sei, um die Berliner und die vielen Besucher der Stadt vor Kriminalität zu schützen.

Die vier anderen Einsatztrainingszentren für die Berliner Polizei verteilen sich auf die Standorte Cecilienstraße, Gallwitzallee, Kruppstraße und Ruppiner Chaussee. Sie sollen in den kommenden Jahren gebaut werden. Jedes neue Trainingszentrum verfügt über eine Raumschießanlage, eine Lasersimulationsanlage, Übungswohnungen, Übungstreppenhäuser, Schulungsräume, Trainingsräume sowie über eine Außenanlage mit Übungsflächen und Sportplatz.

Seit 2015 musste die Polizei zahlreiche Schießstände schließen, weil die Lüftungen nicht korrekt funktionierten und Polizisten beim Waffentraining giftigen Pulverdämpfen ausgesetzt waren.

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