Polizei nimmt Jugendlichen fest
Rettungswagen mit Hammer attackiert

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Ein Jugendlicher hat die Besatzung eines Rettungswagens mit einem Hammer attackiert. Das teilte die Polizei am 9. Mai mit. Das Rettungsteam war zuvor von einem verletzten Mann in die Parkanlage am Jenneweg gerufen worden.

Der Mann gab an, von mehreren Jugendlichen attackiert worden zu sein. Die sollen ihn mit einem Schlag zu Boden gebracht und anschließend auf ihn eingetreten haben. Die Polizei fand den Anrufer wenig später blutüberströmt in den Spektewiesen. Die mutmaßlichen Angreifer waren inzwischen geflüchtet. Ihr Opfer hatten sie mit schweren Kopfverletzungen und einer Schnittwunde im Gesicht liegenlassen. Die alarmierten Sanitäter versorgten den Verletzten. Derweil entfernten sich die Polizisten zunächst, um seine Angehörigen zu informieren.

Jugendlicher zertrümmert Heckscheibe

Noch während das Rettungsteam den 31-Jährigen versorgte, klopfte plötzlich ein Jugendlicher an der Fahrzeugtür. Als die Wagentür geöffnet wurde, brüllte der Jugendliche die Männer an und hielt dabei einen Hammer über seinem Kopf. Die Sanitäter verriegelten daraufhin sofort den Rettungswagen. Der Jugendliche schlug dann mit dem Hammer mehrfach auf das Fahrzeug ein und zertrümmerte die Heckscheibe. Danach verschwand der Angreifer.

Widerstand bei Festnahme

Die inzwischen zurückgekehrten Polizisten fanden ihn kurz darauf in der Parkanlage. Den Hammer hatte er bei sich. Bei seiner Festnahme leistete der Jugendliche Widerstand und versuchte, sich gegen das Anlegen der Handfessel zu wehren. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Eine Atemalkoholmessung ergab, dass der 16-Jährige rund 0,9 Promille intus hatte. Dass er den 31 Jahre alten Mann zuvor verletzt hatte, räumte er gegenüber den Polizisten ein.

Rettungskräfte erlitten Schock

Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und die Rettungskräfte sowie wegen der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt. Er wurde aber erst mal seinen Eltern übergeben. Die Rettungskräfte erlitten allesamt einen Schock und traten vom Dienst zurück. Das verletzte Opfer kam ins Krankenhaus.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Spandau

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