Spandauer und Havelländer tauschen sich aus

Gruppenbild mit Helmut Kleebank und Burkhard Schröder (rechts vorne).
  • Gruppenbild mit Helmut Kleebank und Burkhard Schröder (rechts vorne).
  • Foto: Bezirksamt
  • hochgeladen von Ulrike Kiefert

Spandau. Spandauer und Havelländer treffen sich einmal jährlich zum Erfahrungsaustausch. Diesmal ging es um Radwege, Elektroautos und wildes Parken in Albrechtshof.

Das Bezirksamt Spandau reiste Anfang Mai geschlossen ins Havelland. Dort trafen sich Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und die Stadträte in der Kreisstadt Rathenow mit Havelland-Landrat Burkhard Schröder (SPD) und seinen Dezernenten.

Das Treffen hat Tradition. Denn spätestens seit der Wende sind Spandau und das Havelland mehr als nur geografische Nachbarn. Sie sind auch freundschaftlich zusammengewachsen. Kooperationen werden gepflegt, Themen und Ideen ausgetauscht. Derzeit sind beide Partner dabei sich darüber abzustimmen, wie sich Sehenswürdigkeiten und gemeinsame Radwegenetze optimal ausschildern lassen.

Das könnte dann so aussehen: Wer vor dem Schloss in Ribbeck steht, bekommt per Infotafel den Tipp, doch mal zur Villa Lemm oder in den Gutspark Neukladow zu radeln. Umgekehrt machen die Spandauer ihre Touristen auf Sehenswertes im Havelland aufmerksam. Aber auch Probleme werden bei diesen Treffen angesprochen. Dauerbrenner bleibt der Wegfall der wilden Parkfläche am S-Bahnhof Albrechtshof. Alle Versuche, die Wildparker auf die Ersatzparkfläche am Bahnhof Seegefeld zu locken, sind bislang gescheitert. Hier will man aber weiter im Gespräch bleiben.

Beeindruckend für die Spandauer sind die Klimaschutzaktivitäten des Havellandes. So konnte das Bezirksamt beim jüngsten Treffen erfahren, dass die Havelländer in ihrer Lebensmittelaufsicht und im Umweltamt ein Elektroauto einsetzen. Auch gibt es einen Solarkataster und ein Energie-Einsparkonzept für die Schulen im Havelland. Im Bereich Inklusion wiederum ist der Bezirk Spandau sehr erfolgreich. Bürgermeister Kleebank stellte dem Landrat mit dem Bericht "Spandau inklusiv" die Vorreiterrolle der Zitadellenstadt vor. Die gemeinsame Mai-Sitzung zwischen Bezirksamt und Landratsamt endete mit einem Rundgang über das BUGA-Gelände in Rathenow. Übrigens führt vom Bahnhof Spandau ein Radweg bis nach Rathenow.

Ulrike Kiefert / uk

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