Spitzenreiter bei der Aus- und Weiterbildung
Steglitz-Zehlendorf bietet berlinweit die meisten Ausbildungsplätze an

Bei der Aus- und Weiterbildung im Bezirksamt nimmt Steglitz-Zehlendorf berlinweit eine Spitzenstellung ein. Und auch den Vergleich mit dem Berliner Senat entscheidet der Bezirk für sich.

84 Ausbildungsplätze stellte das Bezirksamt im vergangenen Jahr zur Verfügung. Dies teilte Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowksi (CDU) im Dezember auf eine Kleine Anfrage in der Bezirksverordnetenversammlung mit. Allerdings konnten nicht alle Plätze auch besetzt werden. Im Detail handelte es sich um 30 Planstellen für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, von denen 27 besetzt wurden und 18 Ausbildungsplätze für medizinische Fachangestellte, davon wurden 14 besetzt. Von den 28 Ausbildungsplätzen für Gärtner konnten 19 besetzt werden.

Allein alle Plätze zur Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste wurden komplett besetzt. Auf die acht Ausbildungsplätze bewarben sich acht Azubis. Sie absolvieren jetzt ihre Ausbildung im Bezirksamt.

Inzwischen bietet der Bezirk auch duale Studienplätze an. Das Studium dauert vier Jahre und verbindet Berufsausbildung und Studium. Die enge Verbindung bildet eine perfekte Mischung aus Theorie und Praxis. In 2018 konnte der Bezirk acht Plätze zur Verfügung stellen und im Jahr 2019 werden es fünf Plätze sein.

Nach einer erfolgreichen Ausbildung in der Verwaltung sei es selbstverständlich im Interesse des Bezirks, die Ausgebildeten weiter zu beschäftigen. „Wir haben im Jahr 2017 insgesamt 13 Azubis übernommen“, sagt die Bürgermeisterin. Acht davon sind jetzt im Bereich Verwaltung, zwei im Medienbereich und drei als Gärtner tätig. In 2018 sind 15 junge Menschen übernommen worden, die im Bezirk ihre Ausbildung absolviert hatten. Aufgeschlüsselt sind es acht Verwaltungsangestellte, zwei Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und fünf Gärtner.

„Wir versuchen sehr viel im Bezirk in Sachen Aus- und Fortbildung. Aber wir stoßen auch an unsere Grenzen“, sagt Richter-Kotowski. Der Platzmangel sei das größte Problem. „Wir haben beispielsweise nicht genug Platz, um für die Ausbildung der Verwaltungsfachangestellten im Dualen Studium einen Schreibtisch zur Verfügung zu stellen.“ Das sei Voraussetzung für die praktische Ausbildung.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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