Ministerium für Staatssicherheit

Beiträge zum Thema Ministerium für Staatssicherheit

Bildung
So sah das Gelände zu DDR-Zeiten aus. Die Aufnahme wurde Prof. Marcel Kuhlmey vom Archiv der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit zur Verfügung gestellt.
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Wer erinnert sich an die Stasi-Dienststelle?
Vorgeschichte des HWR-Campus wird aufgearbeitet

Studierende der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) um Prof. Marcel Kuhlmey recherchieren die Geschichte des Geländes Alt-Friedrichsfelde 60. Ihr Ziel ist es, zu diesem Areal eine Ausstellung zu gestalten, eine Veranstaltung zu organisieren und eine Publikation herauszugeben. Die Gebäude auf dem Gelände entstanden zwischen 1978 und 1986 als Standort für die Berliner Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit. An der damaligen Straße der Befreiung wurden insgesamt 16...

  • Friedrichsfelde
  • 14.07.20
  • 423× gelesen
Politik
SED-Gegner dringen in Haus 18 der Stasizentrale ein.
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Demonstration vom 15. Januar 1990 jährt sich
Bürger stürmen die Stasizentrale

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Trotz friedlicher Revolution sind die Strukturen der Staatssicherheit noch nicht aufgelöst, werden Akten vernichtet. Am 15. Januar 1990 schreiten ein paar tausend Ostberliner nach einem Aufruf des Neuen Forums zur Tat und stürmen die Stasizentrale in der Normannenstraße. Ich war mit der Kamera dabei. Die Vorgeschichte: Kurz nach Weihnachten 1989 hatten Unbekannte das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park mit Losungen...

  • Lichtenberg
  • 10.01.20
  • 226× gelesen
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Politik
Hinter den Fenstern des Ratssaals wurde 30 Minuten über das Thema Stasi debattiert.

Stasidebatte ohne jede Substanz
Zwei Verordnete hatten mit dem MfS zu tun

Seit Wochen erwartet und dann ziemlich substanzlos, das war die Debatte zu den Stasikontakten von zwei Bezirksverordneten in der Sitzung am 12. September. Die Diskussion zur Drucksache 0858 war bereits zweimal wegen Abwesenheit der Betroffenen verschoben worden. Das Dokument nennt keine Namen, sondern nur die betroffenen Fraktionen und die ermittelten Hintergründe. Während ein Mitglied der Linken als Mitarbeiter des Außenhandels von Stasileuten zu seinen dienstlichen Reisen nach Polen...

  • Plänterwald
  • 13.09.19
  • 213× gelesen
Politik
Ostdeutsche bei der Erstürmung der Stasizentrale am 15. Januar 1990. Das Thema Staatssicherheit ist bis heute Teil des politischen Alltags.

Stasi-Ärger in der BVV
Durch Indiskretion wurden die Namen der Betroffenen bekannt

Eigentlich sollte erst am 12. September über die Stasibelastung von zwei Verordneten debattiert werden. Weil der vertrauliche Abschlussbericht vorfristig an die Presse gelangte, ist die Verärgerung in Teilen der Bezirksverordnetenversammlung groß. Unter der Schlagzeile „Stasi-Skandal in Treptow-Köpenick“ hatte die Tageszeitung „BZ“ am 3. August berichtet, dass bei einer Überprüfung von Nachrückern in der BVV bei zwei Bezirksverordneten Hinweise auf die Mitarbeit beim Ministerium für...

  • Treptow-Köpenick
  • 07.08.19
  • 434× gelesen
  •  1
Kultur

Verein sucht Zeitzeugnisse

Lichtenberg. Für eine geplante Ausstellung sucht das Bürgerkomitee 15. Januar Fußball-Sachen und Utensilien des SV Lichtenberg 47 beziehungsweise EAB Lichtenberg 47. Willkommen sind Trikots, Fußballschuhe, Bälle und Wimpel aus DDR-Zeiten. Auch Zeitzeugenerlebnisse über den SV Lichtenberg 47, die unmittelbare Nähe zum Ministerium für Staatssicherheit, die Namensgebung des Hans-Zoschke-Stadions und die Pläne, das Stadion zugunsten der Stasi-Erweiterung abzureißen, sammelt der Aufarbeitungsverein....

  • Lichtenberg
  • 18.10.18
  • 48× gelesen
Politik
Sturm auf die Stasizentrale, 15.1.1990, Buerger dringen in Haus 18 ein.
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Lichtenberger Fotograf war mit der Kamera dabei
Sturm auf die Stasi

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Auf einer Demonstration von regimetreuen DDR-Bürgern am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow hatten SED-Politiker, darunter Gregor Gysi, einen Verfassungsschutz für die DDR gefordert. Dabei sollte der SED-Geheimdienst nach Forderungen des Runden Tisches eigentlich abgewickelt werden. Am Abend des 15. Januar 1990 folgen Tausende einem Aufruf aus Kirchenkreisen und kommen zur Zentrale des DDR-Geheimdienstes an der Lichtenberger...

  • Köpenick
  • 14.01.18
  • 1.559× gelesen
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Bildung

Stasi-Museum bietet jetzt WLAN

Lichtenberg. Die Open-Air-Ausstellung "Revolution und Mauerfall" auf dem ehemaligen Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit, Ruschestraße 103, bietet den Besuchern kostenfreies WLAN an. Es ist unbegrenzt und offen für alle, informiert die Robert-Havemann-Gesellschaft. Besucher können ihre Eindrücke von der Ausstellung in den Sozialen Medien teilen, indem sie Bilder davon posten und kommentieren. Weitere Informationen gibt es unter www.revolution89.de. KW

  • Lichtenberg
  • 08.02.17
  • 14× gelesen
Politik

Verordnete werden überprüft: Anfrage an Stasiunterlagenbehörde beschlossen

Treptow-Köpenick. Wie schon in den Vorjahren sollen die Bezirksverordneten auf eine frühere Zusammenarbeit mit dem DDR-Ministerium für Staatssicherheit überprüft werden. Ein entsprechender Beschluss wurde bereits kurz vor Weihnachten gefasst. Initiiert wurde dieser von SPD, CDU, Bündnis 90/Grüne und den beiden Bezirksverordneten der FDP. Der Ältestenrat hatte bereits im Vorfeld der Sitzung zugestimmt. So landete der entsprechende Beschluss auf der Konsensliste und galt somit ohne Debatte und...

  • Köpenick
  • 25.12.16
  • 112× gelesen
  •  3
Politik

Über Waterloo nach Ost-Berlin

Friedrichshain-Kreuzberg. Bürger von West-Berlin, die während der Zeit der Teilung in den Ostteil der Stadt reisen wollten, brauchten dafür einen Passierschein. Beantragt und ausgegeben wurde er in Büros für Besuchs- und Reiseangelegenheiten der DDR, hinter denen das Ministerium für Staatssicherheit stand. Fünf solcher Büros gab es in den Westbezirken, eines davon befand sich am Waterloo-Ufer 5-7 in Kreuzberg. Darauf soll an dieser Stelle künftig in geeigneter Form, zum Beispiel mit einer...

  • Kreuzberg
  • 11.03.16
  • 336× gelesen
Politik
Berliner Bürger vermauerten vor dem Sturm auf die Berliner Stasizentrale symbolisch den Haupteingang an der Ruschestraße.
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Vor 25 Jahren stürmten Bürger die Berliner Stasizentrale

Berlin. Am 15. Januar 1990 stürmten Hunderte Bürger die Berliner Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit Um die Vernichtung von Stasiakten zu verhindern, hatten bereits Tausende Bürger am 4. Dezember 1989 die Zentralen in Erfurt, Suhl, Leipzig und Rostock besetzt. Zehn Tage später beschloss die Modrow-Regierung die Auflösung der Stasi. Als Ersatz waren jedoch ein DDR-Verfassungsschutz und ein Nachrichtendienst geplant. Das führte zu massiven Protesten in der Bevölkerung. "In einer...

  • Marzahn
  • 13.01.15
  • 461× gelesen
  •  1
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