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Gelebte Geschichte: Schüler und Senioren tauschen sich aus

Kinder und Senioren treffen sich im Rahmen des Generationenprojekts „Oral History“.
Kinder und Senioren treffen sich im Rahmen des Generationenprojekts „Oral History“. (Foto: Mariya Boyanova)

Unter dem Motto „Oral History“ findet seit zwei Jahren in Weißensee ein generationsübergreifendes Projekt statt.

Schüler der Grundschule im Moselviertel besuchten alle zwei Wochen Bewohner des Gesobau-Seniorenwohnhauses in der Neumagener Straße 19. Die Schüler erfahren dort von Senioren, wie diese ihre Kindheit erlebten. In den vergangenen Monaten entstand dabei ein Film, der jetzt im Seniorenwohnhaus Premiere hatte.

Die Filmemacherin Mariya Boyanova begleitete das Projekt „Oral History“ von Frühjahr bis Herbst 2017 und schuf den Dokumentarfilm „Gelebte Geschichte“. In diesem fing sie besondere Momente zwischen den Kindern und den Zeitzeugen ein. Bei den regelmäßigen Treffen der Zehn- bis Zwölfjährigen mit den Senioren geht es um Schule, Freundschaft, Familie, eben um erlebte Geschichte. Das Generationenprojekt ist eine Kooperation zwischen der Grundschule im Moselviertel, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Gesobau-Stiftung und der Wohnungsbaugesellschaft Gesobau.

Oral History ist eine Methode der Geschichtswissenschaft, die auf das Erzählen von Zeitzeugen setzt. „Schüler und Senioren trennen 70 Lebensjahre“, sagt der Schulleiter der Grundschule im Moselviertel, Frank Neumann. „Unser Projekt ermöglicht es ihnen, aufeinander zuzugehen, sich einzulassen und dabei ganz viel voneinander zu erfahren.“

Kinder und Senioren treffen sich im Rahmen des Generationenprojekts „Oral History“.
Senioren und Schüler erzählen im Generationenprojekt „Oral History“ aus ihrem Alltag und rücken zusammen.
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