Großreinemachen im Werner-Klemke-Park
Anwohner säuberten rund 14 000 Quadratmeter Fläche

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Unter dem Motto „Gemeinsam räumen wir Weißensee auf“ sammelten Anwohner kürzlich Müll im Werner-Klemke-Park auf.

Die Grünanlage befindet sich nicht weit vom Park am Weißen See entfernt. Und auch hier gibt es mit dem Goldfischteich ein Gewässer. Allerdings liegt in den Büschen und auf den Wiesen häufig Müll: Getränkeflaschen und-dosen, Papier- und Plastetüten, Reste von Essensverpackungen und anderes mehr. Während der Park am Weißen See von der BSR regelmäßig gereinigt wird, ist im Werner-Klemke-Park das Straßen-und Grünflächenamt zuständig. Doch das hat für eine regelmäßige Reinigung zu wenig Mitarbeiter.

Deshalb entschieden sich die SPD Weißensee und Abgeordnetenhausmitglied Dennis Buchner (SPD), gemeinsam mit Anwohnern und Nutzern des Werner-Klemke-Parks, die Grundreinigung selbst in die Hand zu nehmen. Im Rahmen der europaweiten Aktion „Let‘s Clean Up Europe“ wurde der Park von der Amalienstraße bis zur Woelckpromenade gereinigt.

Unterstützt wurde das Großreinemachen von der Aktion Kehrbürger der BSR. Diese stellte Warnwesten, Schutzhandschuhe, Besen, Säcke und Greifzangen zur Verfügung. Mit Unterstützung von Anwohnern konnten mit diesen Hilfsmitteln etwa 14 000 Quadratmeter Grünfläche gereinigt werden.

Die Aktion im Werner-Klemke-Park ist ein Bespiel für das zunehmende Engagement von Bürgern für Grünanalgen im Bezirk. Auf Anfrage teilt Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) mit, dass aktive Verbindungen des Straßen und Grünflächenamts zu insgesamt 20 Initiativen und Vereinen bestehen, die sich um das Grün ehrenamtlich kümmern. Solche Initiativen gibt es unter anderem im Park am Weißensee, am Kreuzpfuhl, in der Stadtrandsiedlung Malchow oder für das Kastanienwäldchen in Heinersdorf. Nicht zu vergessen ist das Engagement der Weißenseer Elterninitiative „Ja! Spielplatz!“, die sich zum Beispiel auch für die Wiederherstellung des Spielplatzes im Werner-Klemke-Park einsetzt.

Die BSR stellte den Anwohnern im Rahmen ihres Projektes „Kehrbürger“ die nötigen Arbeitsmittel zur Verfügung.

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