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Symbolisch wurde ein U-Bahnhof eröffnet

Abgeordnetenhausmitglied Dirk Stettner (mit schwarzem Mantel) durchschnitt ein Band zur symbolischen Eröffnung des U-Bahnhofs Weißensee.
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  • Abgeordnetenhausmitglied Dirk Stettner (mit schwarzem Mantel) durchschnitt ein Band zur symbolischen Eröffnung des U-Bahnhofs Weißensee.
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Mit der symbolischen Einweihung eines U-Bahnhofs Weißensee auf dem Antonplatz machen sich Pankower CDU-Politiker für ein neues Verkehrskonzept für den Nordosten des Bezirks stark.

Berliner Allee, Krugstege, Alt-Blankenburg, Alt-Karow: In der Rush Hour kommen Autofahrer auf diesen Straßen kaum voran. Autos stauen sich. Und mit ihnen auch die BVG-Busse. Auf der Berliner Allee können Fahrgäste zwar immer noch auf die Straßenbahn umsteigen, doch auch diese ist im Berufsverkehr überfüllt. Aus diesen Gründen fordern Bewohner der nordöstlichen Ortsteile Pankows endlich eine Verkehrslösung für diesen Bereich. In der Senatsverkehrsverwaltung arbeitet man zwar seit Jahren daran, aber noch liegt kein Ergebnis vor.

Unter Federführung des CDU-Fraktionsvorsitzenden in der BVV, Johannes Kraft, und Abgeordnetenhausmitglied Dirk Stettner (CDU) erarbeiteten deshalb in den vergangenen Monaten 17 Bürgerinitiativen und Vereine ein Verkehrskonzept für Pankow, mit dem ihrer Auffassung nach die bisherigen Verkehrsprobleme gelöst werden könnten.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Verlängerung von U-Bahn-Linien. Der Grund: Der Straßenraum ist begrenzt und lässt sich nicht endlos erweitern. Dort, wo Straßenbahnen fahren, sind sie im Berufsverkehr voll, und die BVG kann schon aus technischen Gründen den Takt der Straßenbahnen kaum noch erhöhen. Deshalb bleibt als Alternative aus Sicht der CDU und der Bürgerinitiativen nur der Ausbau der U-Bahn, um das wachsende Verkehrsaufkommen bewältigen zu können.

Der Bau von U-Bahnen ist zwar erheblich teurer als der neuer Straßenbahnlinien. Aber entlang der Berliner Allee gibt es keine andere Alternative. Deshalb greift das von den beiden CDU-Politikern und den Bürgerinitiativen entwickelte Verkehrskonzept die immer mal wieder ins Spiel gebrachte Idee auf, eine U-Bahnlinie 10 vom Alexanderplatz nach Weißensee zu bauen.

Die Linie könnte dann sogar weiter nach Malchow später bis zu einem Endhaltepunkt nach Buch verlängert werden. Solch eine U-Bahnlinie 10 war bereits vor vielen Jahren einmal ein Projekt der Berliner Verkehrsplaner. Sie wurde allerdings nie umgesetzt. Die Linie sollte den südwestlichen Teil Berlins quer durch die Stadt mit dem Nordosten verbinden, von der Drakestraße in Steglitz bis nach Weißensee fahren. Punktuell war sogar schon mit Bauarbeiten begonnen worden.

Unter anderem gibt es im Bereich U-Bahnhof Alexanderplatz ein U10-Tunnelstück, ein weiteres existiert am Potsdamer Platz. Und es sind sogar schon einige Bahnhöfe für den Anschluss an die U10 vorbereitet worden. Als dann die Linie U3 im Westteil der Stadt gebaut wurde, legten die Verkehrsplaner 1993 die U10-Planungen ad acta. Inzwischen ist die U10 wieder im Gespräch.

Um ihrer Forderung nach einem U-Bahnausbau Richtung Weißensee Nachdruck zu verleihen, eröffnete Dirk Stettner gemeinsam mit Unterstützern kürzlich symbolisch den U-Bahnhof Weißensee, den es vorerst nur als Holzkonstruktion gibt. Dabei ernteten er und seine Mitstreiter auf dem Antonplatz viel Zuspruch von Passanten. „Unsere Aktion und die Reaktionen der Leute haben gezeigt, dass eine U-Bahn nach Weißensee keine lächerliche Idee ist, sondern dringend notwendig“, sagt Dirk Stettner. „Deshalb werden wir unsere Forderung sowohl auf Landes- als auch Bezirksebene weiter vorantreiben.“

Abgeordnetenhausmitglied Dirk Stettner (mit schwarzem Mantel) durchschnitt ein Band zur symbolischen Eröffnung des U-Bahnhofs Weißensee.
Dirk Stettner (mit schwarzem Mantel) durchschnitt ein Band zur symbolischen Eröffnung des U-Bahnhofs Weißensee.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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